«Wir haben noch genügend Zeit, um das zu feiern, was wir schon erreicht haben. Aber jetzt geht es nur darum, was wir noch erreichen können. Und dann brauchst du natürlich diesen totalen Fokus», sagte Kompany, der im Sommer 2024 als Notlösung vom FC Burnley gekommen war und mittlerweile als Ideallösung gilt. «Die Jungs werden marschieren, auf jeden Fall.»
Nur drei Tage nach dem vollzogenen ersten Triple-Schritt wollen die Bayern am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Bayer Leverkusen, Doublesieger von 2024, erst das Ticket nach Berlin und dann Anfang Mai nach den beiden Halbfinals in der Königsklasse gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain das Ticket nach Budapest buchen - für sich und den Kakadu.
«Der hat schon die letztjährigen Feierlichkeiten dominiert. Der hat jetzt lange warten müssen, bis wir ihn wieder rausgelassen haben aus seinem Käfig», sagte Goretzka über den Papagei, der mittlerweile zu den unverzichtbaren Party-Accessoires der Mannschaft gehört.
«Sehr großer Verlust» Gnabry
Bei den Feierlichkeiten mit angezogener Handbremse fehlte allerdings ein Nationalspieler schmerzlich: Serge Gnabry. Der in dieser Saison so formstarke Offensivspieler zog sich im Abschlusstraining für das Stuttgart-Spiel eine schwere Verletzung der Adduktoren zu. Die Saison für den 30-Jährigen dürfte gelaufen sein, die WM im Sommer ist in Gefahr.
«Die Saison wird wahrscheinlich nicht mehr funktionieren, alles andere steht ein Stück weit in den Sternen», sagte Eberl und bezeichnete den Fall Gnabry als dramatisch. «Er ist sehr gefasst, er ist sehr stabil, aber natürlich enttäuscht», denn wenn man in dessen Alter eine WM vor sich habe, «dann könnte es vielleicht die letzte Chance gewesen sein.»
Auch die Mannschaft dachte an Gnabry. «Er fehlt uns extrem in der Kabine und auf dem Feld», sagte Joshua Kimmich geknickt über seinen Kumpel. «Es ist echt ein sehr großer Verlust als Fußballer und als Mensch. Es wird uns extrem weh tun, aber ich hoffe, wir kriegen das irgendwie aufgefangen.» Zwei Titel wollen die Bayern schließlich noch holen in dieser Saison.
Martin Moravec, Manuel Schwarz und Florian Diettrich, dpa
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