Das Wahlamt rechnet mit mehr Wählern als zuletzt. (Symbolbild)
Philipp von Ditfurth/dpa
Das Wahlamt rechnet mit mehr Wählern als zuletzt. (Symbolbild)
Wahlen

Freiburg rechnet mit höherer Wahlbeteiligung bei OB-Wahl

Mehr als 42.000 Briefwahlanträge deuten auf ein größeres Interesse an der OB-Wahl in Freiburg hin. Warum das Wahlamt mit einer höheren Wahlbeteiligung rechnet.

Das Wahlamt in Freiburg rechnet damit, dass sich am morgigen Sonntag mehr Menschen an der Oberbürgermeisterwahl beteiligen als vor acht Jahren. Darauf deute die Zahl der beantragten Briefwahlunterlagen hin, teilte das Wahlamt mit. Bis zum Ablauf der Frist am Freitagabend um 18.00 Uhr seien 42.514 Briefwahlanträge gestellt worden.

«Erfahrungsgemäß werden nicht alle Briefwahlunterlagen auch wieder zurückgeschickt, im langjährigen Schnitt sind es rund 94 Prozent», hieß es weiter. «Bezieht man dies in die Rechnung mit ein, kommen wir schon vor Öffnung der Wahllokale auf eine Wahlbeteiligung von 23,1 Prozent.»

Wahlberechtigt sind 173.005 Bürgerinnen und Bürger. Bei der OB Wahl 2018 hatten den Angaben nach 51,0 Prozent der Wahlberechtigten im ersten Wahlgang und 51,8 Prozent im zweiten Wahlgang abgestimmt. «Es deutet viel darauf hin, dass dieser Wert dieses Mal deutlich übertroffen wird. Genau wissen wir es aber erst am Sonntagabend», teilte das Wahlamt mit.

Stichwahl möglich

Insgesamt acht Kandidaten und eine Kandidatin werfen am Sonntag ihren Hut in den Ring, darunter Amtsinhaber Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos).

Erhält keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, findet drei Wochen später eine Stichwahl statt. Sollte es dazu kommen, dürfen nur die zwei Bestplatzierten antreten – eine Regelung, die in Baden-Württemberg seit 2023 gilt und in Freiburg daher bei einer OB-Wahl erstmalig angewandt wird.

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