Geldautomat bei Schaffhausen gesprengt – Haus in Brand
Explosionen reißen Anwohner aus dem Schlaf. Täter sprengen einen Geldautomaten und setzen ein Haus teilweise in Brand. Mehrere Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden.
Explosionen reißen Anwohner aus dem Schlaf. Täter sprengen einen Geldautomaten und setzen ein Haus teilweise in Brand. Mehrere Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden.
Kriminelle haben im Schweizer Kanton Schaffhausen in der Nacht versucht, einen Geldautomaten zu sprengen und dabei das Haus teilweise in Brand gesteckt. Sie seien in einem schwarzen Auto geflohen, die Fahndung laufe auf Hochtouren, sagte eine Sprecherin der Polizei. Ob sie Geld erbeuteten, konnte die Sprecherin nicht sagen. Am Haus entstand erheblicher Schaden.
Anwohner waren in Enge bei Beringen, knapp sieben Kilometer nördlich des deutschen Jestetten, durch laute Explosionen aus dem Schlaf gerissen worden. Es sei ein Brand entstanden, aus dem Haus hinter dem Geldautomaten hätten 13 Personen in Sicherheit gebracht werden müssen, so die Polizei. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand.
Die Schweiz sei wegen ihres dichten Netzes von Geldautomaten oft Zielscheibe von solchen Angriffen, die aber auch in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern stattfinden, schreibt das Bundesamt für Polizei. Bisheriges Rekordjahr war 2022 mit 57 Fällen. Im vergangenen Jahr waren es 24.
© dpa-infocom, dpa:261019-930-860761/1
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