Kovac gab Süle die Möglichkeit zum Einsatz.
Uwe Anspach/dpa
Kovac gab Süle die Möglichkeit zum Einsatz.
Fußball-Bundesliga

Knie und Hand: Folgenreiches Geschenk für Süle

An seiner alten Wirkungsstätte sollte Niklas Süle noch einmal für den BVB auflaufen. Doch der Profi erwischt beim Gastspiel einen gebrauchten Nachmittag.

Niko Kovac hatte es nur gut gemeint. Vier Wochen vor dessen Abschied wollte der Cheftrainer von Borussia Dortmund Ex-Nationalspieler Niklas Süle noch einmal eine Partie an seiner alten Wirkungsstätte gönnen. Doch bei der 1:2-Niederlage bei der TSG Hoffenheim ging so ziemlich alles schief, was für Süle schiefgehen konnte.

Der kräftige Verteidiger wirkte behäbig, rutschte kurz vor der Halbzeit aus und verletzte sich am Knie. Doch das war nicht genug, denn nach dem Ausrutscher wehrte der 30-Jährige noch einen Schuss mit der Hand ab. Als er bedröppelt und angeschlagen vom Rasen trottete, bekam die TSG per Videobeweis einen Elfmeter zugesprochen.

Ricken: Verdacht, dass er sich schwerer verletzt hat

«Natürlich ist es immer wieder schön, wenn man dort spielt, wo man aufgewachsen ist. Das war die Intention», berichtete Kovac über den ersten Bundesliga-Einsatz von Süle seit Anfang März. Der Abwehrspieler wird den BVB im Sommer nach vier Jahren verlassen, der verschuldete Handelfmeter nach Ausrutscher könnte seine letzte Aktion im Trikot der Borussia gewesen sein.

«Er konnte zumindest auftreten, was schon mal ein gutes Zeichen ist», sagte Kovac. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hingegen erklärte: «Es besteht schon der Verdacht, dass er sich schwerer verletzt hat. Er sitzt mit einer Bandage am Knie in der Kabine.» Dortmund hat noch vier Bundesliga-Spiele zu bestreiten. Süle spielte von 2010 bis 2017 für Hoffenheim.

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