Rhein-Neckar Löwen bekommen Sieg aberkannt
Ein Formfehler kostet den Handball-Bundesligisten den Sieg gegen Lemgo. Geschäftsführer Bachert kündigt rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der HBL an.
Ein Formfehler kostet den Handball-Bundesligisten den Sieg gegen Lemgo. Geschäftsführer Bachert kündigt rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der HBL an.
Den Rhein-Neckar Löwen ist ihr Heimsieg in der Handball-Bundesliga gegen den TBV Lemgo wegen eines formellen Verstoßes nachträglich aberkannt worden. Die Mannheimer setzten nach Angaben der HBL einen Spieler ein, von dem keine unterschriebene Anti-Doping-Schiedsvereinbarung vorlag. Diese ist seit dem Jahresstart eine zwingende Voraussetzung für die Teilnahmeberechtigung am Spielbetrieb, hieß es in einer Mitteilung.
Die Löwen hatten das Spiel ursprünglich mit 32:30 gewonnen und dadurch wichtige Punkte im Rennen um die Europapokal-Qualifikation gesammelt. Doch nun wird die Partie mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für den TBV gewertet.
Rhein-Neckar Löwen leiten rechtliche Schritte ein
Die Löwen haben die Möglichkeit, Einspruch einzulegen und wollen dies auch tun. «Wir als Rhein-Neckar Löwen leiten innerhalb der von der HBL gesetzten Frist gegen diesen Bescheid rechtliche Schritte ein», erklärte Geschäftsführer Holger Bachert.
Zum weiteren Vorgehen sowie zum laufenden Verfahren wolle sich der Club vorerst nicht äußern. Die HBL teilte mit, dass der Punkteabzug sowie ein Übertrag an den TBV erst nach Abschluss des Verfahrens erfolgen würde.
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