Röhrchen hätte keinen gefährlichen Brand auslösen können
Bei einer Wahlkampfveranstaltung von Cem Özdemir in Metzingen sorgte vor kurzem ein brennender Gegenstand für Aufregung. Wie ein Gutachter die Lage einschätzt.
Bei einer Wahlkampfveranstaltung von Cem Özdemir in Metzingen sorgte vor kurzem ein brennender Gegenstand für Aufregung. Wie ein Gutachter die Lage einschätzt.
Nach einem Vorfall mit einem brennenden Röhrchen vor einem Wahlkampfauftritt von Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir gibt die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart Entwarnung: Der in Metzingen entdeckte selbstgebaute Gegenstand hätte keinen Brand verursachen können, der Menschen gefährdet hätte. Das sei das Ergebnis der Untersuchung eines Brandsachverständigen, teilten die Ermittler mit.
Der Schrecken war groß, als der brennende Gegenstand bei einer Wahlkampfveranstaltung von Özdemir in Metzingen im Kreis Reutlingen auf einem Holzbalken entdeckt wurde.
Die Generalstaatsanwaltschaft erklärte nun, bei dem außen am Gebäude gefundenen brennenden Ding habe es sich um ein selbst gebasteltes Röhrchen mit einer Länge von rund zehn Zentimetern gehandelt, in dem geschmolzenes Kerzenwachs gewesen sei. Wer das brennende Röhrchen dort anbrachte und warum, ist weiter Gegenstand der Ermittlungen.
Gutachter: Gegenstand hätte keinen gefährlichen Brand ausgelöst
«Nach der Einschätzung des Sachverständigen war der Gegenstand lediglich geeignet, einen Glimmbrand außen im Gebälk auszulösen, von dem auszugehen ist, dass dieser letztlich von selbst erloschen wäre. Die weiteren Ermittlungen dauern nach wie vor an», sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft auf Anfrage der dpa.
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