So wollen Grüne und CDU die Ministerien verteilen
Nach der Wahl betonen Politiker immer, dass es nur um Inhalte gehe. Hinter den Kulissen wird aber natürlich über die Verteilung der Macht gestritten. Worauf sich Grüne und CDU geeinigt haben.
Nach der Wahl betonen Politiker immer, dass es nur um Inhalte gehe. Hinter den Kulissen wird aber natürlich über die Verteilung der Macht gestritten. Worauf sich Grüne und CDU geeinigt haben.
Grüne und CDU haben sich in ihren Sondierungsgesprächen in Baden-Württemberg nicht nur auf inhaltliche Grundlagen geeinigt, sondern auch bereits die Verteilung der Ministerien vereinbart. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr, sollen die Grünen fünf Fachministerien der neuen Landesregierung besetzen und die CDU sechs. Die Grünen stellen mit Cem Özdemir außerdem den Ministerpräsidenten, der im Staatsministerium residiert. Zuvor hatte der SWR berichtet.
Der Einigung zufolge müssen die Grünen mit dem Kultusministerium eines der wichtigsten Ministerien der Landesregierung an die CDU abgeben. Auch das Verkehrsministerium soll demnach an die Christdemokraten gehen, nachdem es 15 Jahre unter grüner Führung stand. Auch der Posten des Landtagspräsidenten oder der Landtagspräsidentin soll demnach an die CDU gehen. Dafür übernehmen die Grünen die Macht im Wohnungsbauministerium.
So sieht die Verteilung der Ministerien genau aus:
Grüne:
CDU:
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