Spannung «spürbar»: Das sagt Hoeneß zum Königsklassen-Rennen
Im engen Rennen um die Champions-League-Teilnahme steht der VfB Stuttgart vor einem Duell mit Final-Charakter. Dass die Spannung «spürbar» ist, bewertet Hoeneß positiv.
Im engen Rennen um die Champions-League-Teilnahme steht der VfB Stuttgart vor einem Duell mit Final-Charakter. Dass die Spannung «spürbar» ist, bewertet Hoeneß positiv.
Im Dreikampf um die Qualifikation für die Champions League lässt sich VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nicht auf Rechenspiele ein. «Ich will jetzt nicht spekulieren. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass wir 64 Punkte brauchen, dann weißt du, dass es reichen wird», sagte der 43-Jährige. «Das heißt, wir haben Spannung bis zum Schluss.»
Um die 64 Punkte zu erreichen, muss der VfB Stuttgart die abschließenden beiden Spiele gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) und zum Saisonfinale am 16. Mai bei Eintracht Frankfurt gewinnen.
Im eigenen Stadion kommt es zunächst zu einem reizvollen Duell mit Final-Charakter gegen den direkten Konkurrenten Leverkusen. Die Spannung in der Mannschaft sei «spürbar», berichtete Hoeneß. «Das ist eine gute Sache. Wir sind jetzt voll in der Crunchtime. Es geht um sehr viel gegen Leverkusen und das weiß auch jeder im Stadion.»
Wie eng die Konstellation ist
In der äußerst engen Tabellen-Konstellation liegen Bayer Leverkusen (4.), der VfB (5.) und die TSG 1899 Hoffenheim (6.) mit jeweils 58 Punkten allesamt gleichauf. Nur die Tordifferenz trennt die drei Clubs. Der VfB war mit dem 3:3 in Hoffenheim am vergangenen Wochenende aus den Top Vier in der Fußball-Bundesliga gerutscht.
«In vielen Saisons wärst du wahrscheinlich jetzt schon qualifiziert oder hättest noch mal einen Punkt oder zwei gebraucht», so Hoeneß. Seine Mannschaft habe schon jetzt «eine sehr gute Saison gespielt werden, eine der besten Saisons, die in der Historie des Vereins gespielt wurde». In der vergangenen Spielzeit hatten Borussia Dortmund 57 Punkte für die Teilnahme an der Königsklasse gereicht.
Abwehrspieler fällt weiter aus
Auf Kapitän Atakan Karazor muss Hoeneß im Saison-Endspurt verzichten. Nach seinem Platzverweis in Hoffenheim ist der Mittelfeldspieler für zwei Spiele gesperrt. Verteidiger Finn Jeltsch ist nach seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin keine Option. Ob der Abwehrspieler am letzten Spieltag wieder mitwirken kann, ist noch offen.
© dpa-infocom, dpa:260507-930-47834/1
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten