Vincenzo Grifo (M) ist nun alleiniger Freiburger Rekordtorschütze
Silas Stein/dpa
Vincenzo Grifo (M) ist nun alleiniger Freiburger Rekordtorschütze
Europa League

Spieler, Trainer, Fans: Freiburg feiert «magischen Abend»

Nach dem ersten Viertelfinaleinzug in der Europa League sei der SC Freiburg «glücklich» und «stolz», sagte Coach Schuster. Das galt auch für den neuen Rekordtorschützen Vincenzo Grifo - und die Fans.

Vielleicht hätte Vincenzo Grifos Rekordtor ein wenig mehr Schönheit verdient gehabt - doch dem Flügelspieler des SC Freiburg war das wohl egal. Die Hauptsache war, dass er nach einem schweren Patzer von Genks Verteidiger Matte Smets schnell geschaltet und den Ball in der 53. Minute aus wenigen Metern zum zwischenzeitlichen 3:1 eingeschoben hatte. Auch wenn dazu keine besondere fußballerische Qualität erforderlich war.

Der Treffer ebnete nach einer schwierigen Phase kurz vor der Halbzeitpause nicht nur den Weg zum letztlich souveränen 5:1 (2:1) im Achtelfinal-Rückspiel der Fußball-Europa-League über den KRC Genk und damit dem ersten Viertelfinaleinzug des Sport-Clubs in dem Wettbewerb überhaupt. Grifo ist mit nun 106 Pflichtspieltreffern auch alleiniger Rekordtorschütze des Vereins. Er löste Ex-Stürmer Nils Petersen ab. 

«Dafür kämpft man seine ganze Karriere»

«Dafür kämpft man ja seine ganze Karriere, um so was zu erreichen», sagte Grifo. Heute sei alles perfekt. «Wir sind weiter, haben ein tolles Spiel gezeigt.» Und dann komme noch «das i-Tüpfelchen dazu, dass man alleiniger Rekordtorschütze ist.» Es sei ein «magischer Abend».

Grifo hatte vorher mit dem Team und Trainer Julian Schuster sehr lange am Fan-Block gestanden und mit den Anhängern gefeiert. «Wir sind sehr glücklich und sehr stolz über das Erreichte. Das erste Mal ein Viertelfinale spielen zu dürfen, ist sehr besonders», erklärte Schuster und bedankte sich bei den Fans.

Beim Jubeln denkt Schuster auch an schwierigere Zeiten

Viele von ihnen seien schon lange dabei - auch in Zeiten, in denen Freiburg noch um den Klassenverbleib gekämpft habe oder sogar abgestiegen sei. «Das ist das Tolle, dass eben auch diese Fans so über die Jahre belohnt werden und solche Reisen und solche Abende erleben dürfen», sagte Schuster. 

Nach der eher schwachen Vorstellung beim 0:1 im Hinspiel in Genk hatte der 40-Jährige von seiner Mannschaft vor allem Leidenschaft gefordert - dabei aber auch die Fans im Freiburger Stadion mit ins Boot geholt. Auch von den Rängen müsse genug Energie auf den Platz kommen, damit die Mannschaft ihr großes Ziel Viertelfinale erreichen könne. Und beide lieferten: die Spieler auf dem Rasen und die Fans auf den Tribünen.

Die nächste Reise von beiden wird am 16. April im Viertelfinal-Rückspiel zum spanischen Club Celta Vigo gehen, der Olympique Lyon ausgeschaltet hat. Das Hinspiel findet eine Woche zuvor in Freiburg statt.

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