Zöllner decken Goldschmuggel auf
Gold im Wert von 18.000 Euro finden Zöllner in der Handtasche einer Frau. Warum sie ihre Reise anschließend ohne das Gold und auch ohne ihr Auto fortsetzen muss.
Gold im Wert von 18.000 Euro finden Zöllner in der Handtasche einer Frau. Warum sie ihre Reise anschließend ohne das Gold und auch ohne ihr Auto fortsetzen muss.
Zöllner haben im Kreis Waldshut einen Goldschmuggel verhindert. Eine Frau wollte 147 Gramm Gold im Wert von rund 18.000 Euro aus der Schweiz nach Deutschland einführen, um das Edelmetall dort zu verkaufen, wie der Zoll mitteilte. Die 53-Jährige hatte demnach gegenüber den Beamten an der Schweizer Grenze in Küssaberg angegeben, keine meldepflichtigen Waren oder größere Mengen Bargeld dabei zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung im Dezember entdeckten die Zöllner dann jedoch das Gold in ihrer Handtasche.
Reise ging ohne Geld und Führerschein weiter
Die Beamten stellten außerdem fest, dass gegen die Frau zwei Strafbefehle wegen Betrugs sowie wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort vorlagen. Die Frau zahlte eine Geldstrafe in Höhe von rund 7.400 Euro. Außerdem zogen die Beamten ihren Führerschein aufgrund eines bestehenden Fahrverbots ein.
Anschließend durfte die Frau ihre Reise fortsetzen. Ihr Auto musste sie allerdings stehen lassen und das Gold wurde sichergestellt.
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