César-Filmpreise: «Was uns verbindet» wird bester Film
Zwei unterschiedliche Filme prägten den César-Abend: «Was uns verbindet» gewann als bester Film, «One Battle After Another» als bester ausländischer Beitrag. Jim Carrey erhielt den Ehren-César.
Zwei unterschiedliche Filme prägten den César-Abend: «Was uns verbindet» gewann als bester Film, «One Battle After Another» als bester ausländischer Beitrag. Jim Carrey erhielt den Ehren-César.
Das Drama «Was uns verbindet» hat den César als bester Film gewonnen. Der Film von Carine Tardieu («Im Herzen jung», «Eine bretonische Liebe») handelt von einer unabhängigen Mittfünfzigerin, deren Alltag sich verändert, als sie auf ihren neuen Nachbarn trifft, einen jungen Vater, der um den Verlust seiner Frau trauert. Die renommierte Auszeichnung wurde in der Pariser Konzerthalle Olympia verliehen.
Der Film «One Battle After Another» des US-Regisseurs Paul Thomas Anderson wurde mit dem César als bester ausländischer Film ausgezeichnet. Die Actionkomödie erzählt von einer Gruppe politischer Desperados in den USA. Der Film mit Leonardo DiCaprio und Sean Penn wurde bereits mit vier Golden Globes geehrt und ist 13-mal für den Oscar nominiert. Die Oscar-Verleihung findet am 15. März statt.
Der Ehren-César ging an den kanadisch-amerikanischen Schauspieler, Komiker und Künstler Jim Carrey. Der 64-Jährige erlangte mit seiner extrem körperlichen Komik und seinem großen schauspielerischen Ausdruck in Filmen wie «Die Truman Show», «Die Maske» und «Vergiss mein nicht» internationalen Ruhm.
Carrey nahm die Trophäe persönlich entgegen. Bei minutenlangen Ovationen dankte er in einer kurzen Ansprache auf Französisch den Wegbegleitern seiner Karriere und erinnerte daran, dass sich unter seinen Vorfahren ein Franzose befand – vor etwa 300 Jahren.
Der César ist Frankreichs nationaler Filmpreis und nach dem Bildhauer César Baldaccini benannt. Er wird seit 1976 verliehen.
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