Wincent Weiss kommt über oberflächlichen Smalltalk kaum hinaus. (Archivbild)
Rolf Vennenbernd/dpa
Wincent Weiss kommt über oberflächlichen Smalltalk kaum hinaus. (Archivbild)
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Gespräche sind für Wincent Weiss oft eine Einbahnstraße

Popstar Wincent Weiss genießt es, im Ausland unerkannt zu bleiben. Warum ihm Gespräche mit Fremden trotzdem oft schwerfallen – und was das mit seinem Beruf zu tun hat.

Für Popmusiker Wincent Weiss (32) ist es durch seine Bekanntheit schwer geworden, Gespräche mit fremden Menschen auf Augenhöhe zu führen. «Die meisten fragen, wie es ist, berühmt zu sein oder etwas über meine Musik. Es geht dabei fast immer nur um mich», sagte Weiss der Deutschen Presse-Agentur. «Das finde ich eigentlich das Blöde an solchen Gesprächen, dass die Leute immer nur was von mir wissen wollen.»

Es sei generell einfach, ins Gespräch zu kommen, weil ihn viele Leute ansprechen würden. «Aber tiefgründige Gespräche werden daraus eigentlich nicht.» Er genieße es, wenn ihn Menschen auf Reisen im Ausland nicht erkennen würden. «Das ist immer ganz angenehm, weil das Kennenlernen dann ganz natürlich stattfindet.» Aber sobald er etwas über seinen Beruf verrate, ändere sich das oft. «Weil sie mich dann zum Beispiel googeln. Dann bist du wieder in der gleichen Situation.»

Der Popmusiker aus Schleswig-Holstein nahm 2013 an der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» teil und landete vor zehn Jahren seinen ersten Solohit «Musik sein». An diesem Freitag veröffentlicht Weiss sein fünftes Album «Hast du kurz Zeit» mit 18 Liedern über Vergänglichkeit und Liebe.

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