Sophie Passmann hält nichts von Social-Media-Debatten.
Jan Woitas/dpa
Sophie Passmann hält nichts von Social-Media-Debatten.
Leipziger Buchmesse

Sophie Passmann ist ernüchtert von Debatten auf Social Media

Die Autorin Sophie Passmann sieht nur noch wenig Sinn in Debatten auf Social Media. Was sie von der Kritik in den Netzwerken hält – und wie sie damit umgeht.

Sophie Passmann (32), Autorin und Podcasterin, sieht wenig Sinn in Debatten in Social Media. «Ich finde es völlig in Ordnung, Sachen infrage zu stellen, die ich mache», sagte Passmann auf der Leipziger Buchmesse. Nur bei Diskussionen in den sozialen Netzwerken sei sie mittlerweile «ein bisschen resignierter und ein bisschen zynisch, weil ich in 90 Prozent der Fälle erlebt habe, dass Debatten da nicht geführt werden wollen, sondern eigentlich will mir nur jemand sagen: "Ich fand Dich immer schon scheiße!"»

«Es geht nicht um Argumente. Dafür sind soziale Netzwerke auch mit wenigen Ausnahmen nicht gebaut. Es gibt keine Debattenräume. Viele Leute wollen auch gar nicht debattieren. Sie prangern einen an, weil sie einen eigentlich auf den richtigen Pfad bringen wollen», sagte Passmann. «Oft ist Kritik in sozialen Netzwerken einfach nur hämisch, voller Projektion und unsachlich und unwahr.»

«Ich glaube, ich muss weniger Zeit auf Social Media verbringen, weil ich dünnhäutiger werde», sagte die 32-Jährige, die auf Netzwerken wie Instagram und TikTok Accounts mit Hunderttausenden Followerinnen und Followern betreibt. Ihr aktuelles Buch «Wie kann sie nur?» beschäftigt sich mit dem Frausein im Internet.

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