Der Hauptangeklagte im Prozess um die abgesagten Taylor-Swift-Konzerte in Wien hat der Angeklagte Terrorpläne gestanden.
Matthias Schrader/AP/dpa
Der Hauptangeklagte im Prozess um die abgesagten Taylor-Swift-Konzerte in Wien hat der Angeklagte Terrorpläne gestanden.
Terrorismus

Angeklagter gesteht Terrorplan für Swift-Konzert

Nach bisherigen Ermittlungen wollte der 21-jährige Angeklagte ein Blutbad unter Fans des US-Musikstars Taylor Swift anrichten. Der Mann gesteht Terrorpläne. Er hat sich in kurzer Zeit radikalisiert.

Der 21 Jahre alte Hauptangeklagte im Prozess um die abgesagten Taylor-Swift-Konzerte in Wien hat Terrorpläne gestanden. Auf die Frage, ob er sich in diesem Punkt schuldig bekenne, antwortete der Angeklagte vor dem Landesgericht Wiener Neustadt mit «Ja». 

In seiner Vernehmung sagte der Österreicher mit nordmazedonischen Wurzeln, dass er bis Mitte 2023 eigentlich gar kein radikaler Muslim gewesen sei. Das habe sich spätestens im Januar 2024 durch den Kontakt mit Islamisten innerhalb kurzer Zeit geändert. 

Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte der 21-Jährige kurz vor den Swift-Konzerten im August 2024 einen Anschlag geplant. Dazu habe er eine Schrapnell-Bombe weitgehend fertiggestellt. Ziel eines Anschlags sollen nach bisherigen Ermittlungen Fans des US-Musikstars vor dem Konzertgelände gewesen sein. Der 21-Jährige hatte sich den Ermittlungen zufolge mehrfach zur Terrormiliz IS bekannt.

© dpa-infocom, dpa:260428-930-1379/5
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