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Nato geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus

Die Nato geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. «Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt», teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit.

Nahe dem iranischen Atomtechnologiezentrum in Isfahan sind nach Angaben der UN-Atomwächter zwei Gebäude beschädigt worden. Es seien aber keine Gebäude betroffen, in denen sich nukleares Material befinde, und es bestehe daher auch aktuell kein Strahlungs-Risiko, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien auf X mit.

IAEA-Chef Rafael Grossi wiederholte jedoch auf X seinen Aufruf an die Kriegsparteien, maximale Zurückhaltung zu üben, um einen Atomunfall zu verhindern.

Die IAEA geht davon aus, dass hoch angereichertes Uran unterirdisch in Isfahan gelagert wird, wie aus dem jüngsten Iran-Bericht der Organisation vergangene Woche hervorging. Uran kann als Reaktor-Brennstoff genutzt oder für Atomwaffen weiterverarbeitet werden - Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.

Am Dienstag hatte die IAEA neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten bereits im Juni 2025 Irans Atomanlagen bombardiert und stark beschädigt.

© dpa-infocom, dpa:260304-930-765831/2
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