Glööckler: «Ich bin eigentlich sehr scheu»
Der Modemacher muss Lippenstift auftragen, damit er weiß, «wo vorne und wo hinten ist», sagt der 61-Jährige in einer SWR-Talkshow.
Der Modemacher muss Lippenstift auftragen, damit er weiß, «wo vorne und wo hinten ist», sagt der 61-Jährige in einer SWR-Talkshow.
Schrilles Aussehen, scheuer Charakter: Modemacher Harald Glööckler mag eigentlich gar nicht im Rampenlicht stehen. «Ich bin eigentlich sehr scheu», sagt der 61-Jährige in der SWR-Sendung «Nachtcafé», die am späten Abend ausgestrahlt werden sollte.
«Die Leute denken immer, der Glööckler, der findet das ganz toll, sich da zu präsentieren», sagt der für sein extravagantes Auftreten bekannte Designer, der in einem Schloss bei Kirchheim in Rheinland-Pfalz lebt. Er habe beschlossen, «ein Modeprinz zu werden und eine eigene Welt zu kreieren. Und dann muss ich auf Events gehen, das ist ein Teil meines Business. Ich finde es aber nicht geil, da hinzugehen.»
Auch das Alter macht ihm zu schaffen: «Mit 20, da ist natürlich noch alles am selben Platz, mit 30 auch. Aber mit 50, da schaust du in den Spiegel und musst erst mal einen Lippenstift dran machen, damit du weißt, wo vorne und wo hinten ist.» Er habe «kein Problem mit dem Älterwerden», es sei aber schon auch «eine Zumutung».
© dpa-infocom, dpa:261016-930-847057/1
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