Beim Qualfier für die 24 Stunden auf dem Nürburgring kommt ein 66 Jahre alter Fahrer ums Leben.
Thomas Frey/dpa
Beim Qualfier für die 24 Stunden auf dem Nürburgring kommt ein 66 Jahre alter Fahrer ums Leben.
Sieben Autos verwickelt

Verstappen geschockt: Todesfall auf dem Nürburgring

Beim Vier-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem auch Max Verstappen fahren sollte, kommt es zu einem Massenunfall. Ein Fahrer überlebt nicht.

Nach dem Massenunfall mit einem Todesfall auf dem Nürburgring hat auch Max Verstappen mit großer Bestürzung reagiert. Der viermalige Formel-1-Weltmeister, der zum Zeitpunkt des Crashs nicht am Steuer seines Langstrecken-Wagens gesessen hatte, schrieb am Samstagabend bei Instagram: «Geschockt über das, was heute passiert ist...». 

Verstappen: Werden daran erinnert, wie gefährlich es sein kann

Zuvor war im Qualifier-Rennen der 24 Stunden ein Pilot ums Leben gekommen. Wie die Rennleitung mitteilte, starb Juha Miettinen im Medical Center. Nachdem der 66 Jahre alte gebürtige Finne aus seinem Wagen geborgen worden war, seien alle Reanimationsversuche erfolglos geblieben. 

«Motorsport ist etwas, das wir alle lieben», schrieb Verstappen weiter: «Aber in Zeiten wie diesen werden wir daran erinnert, wie gefährlich er sein kann.» Verstappen drückte der Familie von Miettinen sein aufrichtiges Beileid aus.

Der Internationale Automobilverband Fia, der unter anderem für die Regeln und deren Einhaltung in der Formel 1 verantwortlich ist, reagierte ebenfalls mit großer Trauer auf die Todesnachricht. «Unsere Gedanken gehören seiner Familie und Freunden und allen, die an dem Event beteiligt waren», schrieb die Fia.

Die anderen Piloten nicht in Lebensgefahr

In den Unfall in der Anfangsphase des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens waren weitere sechs Wagen verwickelt. Die Piloten seien zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Für keinen bestehe Lebensgefahr, hieß es von der Rennleitung.

Verstappen nicht verwickelt

Der Wagen von Verstappen war nicht in den Horrorunfall mit insgesamt sieben Autos in der Passage Klostertal verwickelt. Zum Zeitpunkt des Crashs saß auch sein österreichischer Kollege Lucas Auer am Steuer des Mercedes-AMG mit der Startnummer 3. 

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Die Rennleitung hatte zunächst mitgeteilt: «Derzeit laufen die Rettungsmaßnahmen für mehrere verletzte Fahrer auf Hochtouren.» Berichten zufolge waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. Der Livestream des Rennens, das über vier Stunden angesetzt war, wurde gestoppt.

Vor den Rennen an diesem Sonntag soll es im Rahmen der Startaufstellung eine Gedenkminute für den tödlich verunglückten Miettinen geben.

© dpa-infocom, dpa:260418-930-962966/4
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