Magazin

Unfassbar! Seiner 12-jährigen Tochter verabreichte er Drogenpilze

Anzeige

Mädchen war in komatösen Zustand

Gleich mehrere Drogenpilze hat eine 12-Jährige von ihrem Vater zum Essen bekommen. Das Mädchen fiel daraufhin in einen komatösen Zustand und der Vater verweigerte daraufhin noch die Behandlung seiner Tochter.

Anzeige

Das ist wirklich unglaublich. Hier ist wirklich nicht mehr von Sorgfaltspflicht zu reden. Ein 37-jähriger Vater verabreichte seiner Tochter Pilze mit halluzinogener Wirkung. Das 12-jährige Mädchen fällt in einen komatösen Zustand. Als ihre Oma sie fand, war das Mädchen nicht mehr ansprechbar. Die Großmutter, bei der der 37-jährige Mann wohnt, alarmierte sofort die Rettungskräfte. Als der Notarzt in der Wohnung eintraf, verweigerte der offenbar selbst unter Drogeneinfluss stehende Vater die Behandlung seiner Tochter. Das teilte die Polizei München mit.

Das 12-jährige Mädchen wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile konnte sie wieder entlassen werden.

Warnhinweis der Münchner Polizei

Einige Pilzarten, die mit Psilocybin und Psilocin halluzinogene Wirkstoffe enthalten, werden missbräuchlich als Rauschdrogen verwendet. Dabei fallen Pflanzen und Pflanzenteile mit diesen Wirkstoffen unter das Betäubungsmittelgesetz. Der Umgang mit diesen illegalen Drogen, die in der Rauschgiftszene auch „Psylos“ oder „Magic Mushrooms“ genannt werden, ist strafbar. Gebräuchlichste Konsumform ist der Verzehr getrockneter Pilze als Beigabe zu Speisen oder als Teeaufguss. Die getrockneten Pilze können auch mit Tabak geraucht oder als Pulver in Getränke gemischt werden.

Die halluzinogene Wirkung ist mit der von LSD vergleichbar, hält aber nicht so lange an. Es kommt zu starken euphorischen Zuständen mit Veränderung des Seh- und Hörempfindens sowie bei der Wahrnehmung von Farben und Zeitgefühl. Konsum von Alkohol kann die Wirkung erheblich steigern.

Häufiger Konsum führt zur Toleranzbildung, bei der die nachlassende Wirkung auch durch eine Steigerung nicht zu beseitigen ist. Psychisch labilen Konsumenten drohen Panik- und Angstzustände. Verwechslungen mit anderen, auch giftigen Pilzarten, sind möglich.

„Legal Highs“ rufen bei den meisten Konsumenten heftige Rauschzustände hervor. Unter den Namen Badesalz, Raumluftverbesserer oder Pflanzendünger, wird die Modedroge in Tablettenform oder als Pulver vertrieben.

Die genaue Zusammensetzung dieser synthetischen Drogen ist meist nicht bekannt und macht es aus diesem Grund besonders gefährlich.

Anzeige