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Führt Paracetamol bei Kindern zu ADHS?

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Die Ergebnisse der neuen Studie sind erschreckend!

Die Meinungen der Ärzte sind gespalten. Mal eine Paracetamol gegen die Kopfschmerzen während der Schwangerschaft? Wer die Ergebnisse der Studie kennt, lässt die Finger davon.

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Ist es teilweise die Schuld der Mutter, wenn die Kinder heute zappeln? Insgesamt 2644 Mutter-Kind-Paaren wurden für die Studie Forschungszentrum CREAL in Barcelona untersucht und die Ergebnisse um Autorin Claudia Avella-Garcia sind erschreckend: Wenn Frauen während ihrer Schwangerschaft häufig Schmerzmittel, wie beispielsweise Paracetamol, einnehmen, steigt das Risiko für die Entwicklung von Autismus und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei ihren Kindern.

                       
Ablauf der Untersuchung

Die Mütter gaben für die Studie an, wie oft sie Schmerzmittel während ihrer Schwangerschaft eingenommen hatten: nie, sporadisch und dauerhaft. Es stellte sich heraus, dass Kinder mit einer Paracetamol-Exposition im Mutterleib im Alter von fünf Jahren ein höheres Risiko für Hyperaktivität und Impulsivität hatten als nicht Exponierte. Besonders Kinder von Müttern mit dauerhaftem Paracetamol-Gebrauch in der Schwangerschaft schnitten in einem Test unter anderem bei Aufgaben zur Aufmerksamkeit und zur Impulsivität schlechter ab. Allerdings handelte es sich bei den Ergebnissen um Symptome, die die Autoren bei den Kindern festgestellten - nicht um Diagnosen.

                    
Wie könnte Paracetamol der neurologischen Entwicklung schaden?

Darüber stellt Koautor Dr. Jordi Julvez in einer begleitenden Pressemitteilung Mutmaßungen an. Eine Schädigung könne über die Aktivierung von Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn zustande kommen. Diese Rezeptoren seien an der Reifung von Nervenzellen und deren Verbindung miteinander beteiligt; Paracetamol könne diesen wichtigen Prozess verändern.

               
Wie viel Paracetamol ist während der Schwangerschaft o.k.?

Die Forscher betonen, dass der Zusammenhang in weiteren Studien untersucht werden müsste, die nicht zuletzt genauere Angaben zur Dosis beinhalten müssten. Vorher könne man keine Einnahmeempfehlungen aussprechen. Also warten wir auf die nächste Studie.

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