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Große Gefahr für Hunde im Sommer!

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Wenn euer Hund niest und hustet, solltet ihr schnell handeln.

Die Vierbeiner tollen auf der Wiese und im Feld und nicht selten beginnen sie am Abend zu niesen und husten oder sie kratzen sich unaufhörlich am Ohr.

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Schuld sind sogenannte Grannen. Viele Getreidesorten, die sich im hohen Gras befinden, tragen im Sommer Ähren mit harten und scharfen Spitzen. Diese Grannen haben oft Widerhaken, die für die Hunde besonders gefährlich werden können.

Die Grannen bleiben beim Vorbeistreifen im Fell des Hundes hängen und ihre Widerhaken verhindern das Abschütteln. So gerät die Granne immer tiefer in das dichte Fell des Hundes und dringt häufig sogar in die Haut des Hundes ein. Sie können sich auch in den Ohren festsetzen oder in der Nase. Manchmal hilft dann nur eine Not-OP, wie eine Facebook-Nutzerin in der Gruppe "Giftköder Alarm Mannheim und Umgebung" beschreibt:

Hallo Ihr Lieben,
mein kleiner Diego musste heute unter Vollnarkose ein Ären/ Grannen aus der Nase entfernt werden, den er beim gestrigen Abendspaziergang auf frisch gemähtem Feld passiert ist. Gott sei Dank, haben wir es schnell gemerkt und es war nicht zu tief. Also konnte es relativ schnell und problemlos entfernen werden.

Im schlimmsten Fall kann die Granne bis ins Gehirn oder die inneren Organe bohren, was zum Tod des Tieres führen kann. Am meisten gefährdet sind Hunde mit Schlappohren, aber auch kurzhaarige Hunde mit offenen, stehenden Ohren können betroffen sein. Für gewöhnlich zeigt ein Hund recht deutlich, dass ihn etwas stört oder ihm Schmerzen bereitet. Seht also sorgfältig nach, wenn der Hund nach dem Spaziergang humpelt oder sich die Pfote ausgiebig leckt. Kopfschütteln kann darauf hindeuten, dass sich eine Granne im Ohr versteckt hält, ebenso wie eine auffällige Schiefhaltung des Kopfes. Muss der Hund ständig niesen, liegt es womöglich an Grannen in der Nase.

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