Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Lädt ...
Was sind Benachrichtigungen? Radio Regenbogen verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren damit über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt direkt nachdem sie passieren.
Heute keine Lust? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!
Gesamtsumme: 541.353,78
Anja Ludwig aus Rheinfelden 80,00 €
Esther Möller aus Sandhausen 100,00 €
Stefan Erdle aus Schwanheim 150,00 €
Toni Dinkic aus Speyer 500,00 €
Sandra Weißbrodt aus Pfinztal 30,00 €
Gerhard Schönhard aus Elztal 50,00 €
Michael Roth aus Oppenau 500,00 €
Heiko Sigmann aus Dielheim 50,00 €
Ujup Preniqi aus Ötigheim 200,00 €
Gabriele McAuliffe aus St. Leon-Rot 100,00 €
Magazin

Kein Spaß mehr: Grusel-Clown jetzt auch bei uns!

Anzeige

Sie erschrecken und verletzen Menschen grundlos.

Gruselige Clowns, mit ihrem falschen Lachen erschrecken sie gerade Menschen auf der ganzen Welt! Jetzt sind die Clowns mit "Fratzen-Masken" auch in Hockenheim und Leimen gesehen worden.

Anzeige

Abends wird es schneller dunkel, lange dauert es nicht mehr bis zu Halloween und ruft jetzt auch die Grusel-Clown in der Metropolregion auf den Plan. Doch die teilweise scherzhaft gedachten Erschrecker-Aktionen sind langsam kein Spaß mehr! Vor allem nicht, wenn Menschen dabei verletzt werden. Zwei als Clowns verkleidete Täter in Gelsenkirchen haben beispielsweise einen Jugendlichen angegriffen. Der 15-Jährige erlitt dabei eine Stichverletzung. Auch in Rostock hat es erneut zwei Angriffe von bewaffneten Clowns gegeben. Ein 19-Jähriger wurde verletzt, ein 15-Jähriger konnte fliehen. Und jetzt gruselt es auch im Rhein-Neckar-Kreis.

shutterstock_499713700.jpg

     
In Hockenheim sollen zwei bislang unbekannte Personen in Clown-Kleidung und mit Fratzenmaske einen jungen Mann erschreckt haben, der gerade auf dem Weg zu seinem Berufspraktikum war. Der 16-Jährige habe am frühen Morgen sein Fahrrad geschoben, als sich die beiden Clowns vor und hinter ihn gestellt hätten, um ihn einzuschüchtern. Der junge Mann sei danach Richtung Bahnhof geflüchtet.

In Leimen berichtete ein 10-Jähriger von drei "Clowns", die ihm bei einer Unterführung im Wohngebiet "Fasanerie" aufgelauert und ihn ein Stück verfolgt hätten.

  
Phänomen Horror-Clown

Bereits seit Wochen hält das Phänomen der Horror-Clows, die zuerst in den USA für Schrecken sorgten, auch in Deutschland Einzug. Die Clowns verstecken sich meist hinter Säulen in einer Tiefgarage oder stehen ganz offensichtlich auf der Straße. Sie erschrecken dadurch nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder. Häufig tragen sie auch Waffen bei sich. Was vielleicht von einigen als Scherz gedacht ist, finden die Opfer gar nicht witzig!
 

   
Hinweise der Polizei

"Der Auftritt als "Grusel-Clown" stellt nicht im Geringsten einen Scherz dar", betont die Polizei Mannheim. Bei der als Spaß gedachten Aktionen macht man sich schnell strafbar. Wer erwischt wird, muss sich wegen Bedrohung, Nötigung, Körperverletzung oder gar gefährliche Körperverletzung verantworten. Wird durch das Erschrecken zudem ein Polizeieinsatz ausgelöst, können auf den Verursacher ggf. die Kosten des Einsatzes zukommen.
   
      
Was tun, wenn ihr einem Grusel-Clown begegnet?

  • Verständigt sofort die Polizei über den Notruf 110.
  • Versucht ruhig zu bleiben und den Clown nicht zu provozieren.
  • Bittet andere Personen um Hilfe oder weist diese auf die Situation hin. Schreit beispielsweise laut um Hilfe.
  • Versucht nicht, den Clown zu überwältigen.

Auch Kinder müssen auf die mögliche Situation vorbereitet werden!

Sprecht mit euren Kindern und Bekannten über das Thema. Und überprüft Meldungen in den sozialen Netzwerken auf den Wahrheitsgehalt und bleibt skeptisch. Nicht alle Berichte sind tatsächlich von der Polizei bestätigt. Es werden dann meist einfach nur Bilder mit einer Überschrift geteilt.
 

 

Anzeige