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Abzocke: Diese falschen Rechnungen dürft ihr nicht bezahlen!

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Achtung vor dieser E-Mail mit Mahnung im Anhang

Rechnungen für Online-Einkäufe gibt es häufig nicht mehr als Beilage in Papierform, sondern in digitalem Format per E-Mail. Das macht es vielen Online-Käufern schwer, den Überblick zu behalten. Das nutzen Betrüger natürlich aus.

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Aktuell kursieren wieder vermehrt E-Mails mit dem Absender „Directpay AG“ oder "Giropay24". Einige der gefälschten Rechnungen oder Mahnungen sind leicht zu erkennen, weil sie unvollständige Sätze oder grammatikalische Fehler enthalten. Doch bei der aktuellen E-Mail-Falle ist das nicht der Fall. Im Betreff heißt es:

"Die automatische Kontoabbuchung von Directpay24 konnte nicht vorgenommen werden Frau XY".

Außerdem wird oft die vollständige Adresse mit angegeben. Doch wie gelangen die Kriminellen eigentlich an die Daten der Empfänger? Eventuell haben die Betrüger die Datenbank von bekannten Unternehmen geklaut. Zudem werden aber auch immer mal wieder bei Gewinnspielen Daten abgefragt und an Dritte weiterverkauft.

In der E-Mail wird freundlich, aber betont beschrieben, dass eine Lastschrift angeblich nicht durchgeführt werden konnte. Hierdurch sind Gebühren in Höhe eines zwei- bis dreistelligen Betrags entstanden. Diesen Betrag inklusive der Mahnkosten soll der Empfänger der Mails an ein Konto überweisen. Zusätzlich ist häufig eine Frist angegeben, deren Ende in nicht allzu ferner Zukunft liegt. Details zur Zahlung soll man einer Datei aus dem Anhang entnehmen. Doch den sollte man auf keinen Fall öffnen!
 

Rechnung_bearb_Text.png

 
Im Anhang findet sich häufig eine ZIP- oder EXE-Datei, die die angebliche Rechnung beinhalten soll. Falls ihr eine E-Mail von der Directpay AG erhaltet, solltet ihr euch nicht einschüchtern lassen und nicht auf die Forderung eingehen. Löscht die Mail und öffnet nicht den Anhang, denn darüber werden Trojaner, Viren oder ähnliche Schadsoftware auf euren Computer übertragen. Cyber-Kriminellen können dann eventuell Zugriff auf euren Computer sowie sensible Informationen wie Passwörter oder Online-Banking-Daten erhalten.

Wurde der Anhang bereits heruntergeladen, sollte man umgehend einen Virenscan am PC durchführen.

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