Die Vier von hier

Alles Aberglaube? So viel Unglück bringt Freitag, der 13.

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Viele trauen sich nicht einmal aus dem Haus!

Er begegnet uns mindestens ein Mal im Jahr - Freitag, der 13. Einige verbinden diesen mit dem gleichnamigen US-amerikanischen Horrorfilm. Doch wie viel Pech und Unglück bringt der Tag wirklich?

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Obwohl einige Leute sich nicht einmal in ihr Auto trauen, aus panischer Angst vor einem Unfall, sind Verkehrsunfälle laut des ADAC an einem Freitag, den 13., nicht wahrscheinlicher als an jedem anderen Freitag. 
Trotzdem bleiben wir an diesem Tag gerne mal zu Hause. Krankenkassen werteten aus, dass sich etwa fünfmal mal so viele Arbeitnehmer an einem Freitag, den 13. krank meldetet. Im Lotto ist die Zahl 13, die erste Zahl die im Lotto "6 aus 49" im Jahre 1955 gezogen wurde. Seitdem ist sie die Zahl die am seltesten gezogen wurde.

Hotels und Fluggesellschaften sorgen vor

Beispielsweise verzichtet die Lufthansa auf eine 13. Reihe in ihren Flugzeugen um Rücksicht auf Abergläubische zu nehmen. Auch der Fahrstuhl im Hotel fährt manchmal vom 12. direkt in das 14. Stockwerk und die Zimmernummer 13 sucht man in Hotels meist vergebens. 

Die 13 als Glückszahl

Im Christentum verbindet man die Zahl 13 mit Judas, dem 13. Gast beim letzen Abendmahl Jesu, der Verräter, wegen dem Jesus gekreuzigt wurde. Doch die 13 gilt beispielsweise im Judentum als Glückszahl, da sie den Namen Gottes symbolisiert. Auch in Italien verbindet man die 13 mit Glück, wohingegen die 17 unter Italienern eine gefürchtete Unglückszahl ist. 

Statistisch gesehen ist der Tag nicht mehr mit Unglück behaftet, als jeder andere Tag im Kalenderjahr -  trotzdem hält sich der Aberglaube seit mehreren Jahrhunderten und wir wohl noch einige weitere Jahrunderte ein Datum sein, das Angst vor Unglück verbreitet.   

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