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Stadt entfernt Spielzeug von Kinder-Grab

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Friedhof soll ein „ruhiger Ort“ bleiben!

​Ein schwerer Schicksalsschlag für Kristina und Benjamin Corda. Das Ehepaar hat 2014 Tochter Zoey Alice in der 18. Schwangerschaftswoche verloren.

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Im „Garten der Sternenkinder“ in Mettmann bei Düsseldorf wurde Zoey bestattet. Mit einer Barbie-Puppe, einer Spielzeug-Eule, Blumen und einem ewigen Licht schmückten Benjamin und Kristina den schlichten Grabstein.

Und kaum zu fassen, am ersten Advent 2017 besuchte das Paar die Grabstätte und erlebte eine böse Überraschung:

Als wir kurz vor dem 1.Advent 2017 zum Friedhof kamen, war alles, was wir auf das Grab gelegt hatten, weg. Ich dachte erst, es sei randaliert worden.

So Kristina Corda der Bild.
 
Aber es waren keine Randalierer, sondern es war die Stadt Mettmann selbst! „Individuelles Ausschmücken und individuelle Bepflanzung“ sind auf diesem Abschnitt des Friedhofs nicht zugelassen.

Der Garten der Sternenkinder soll ein ruhiger Ort bleiben, der von einer einheitlichen Gestaltung geprägt ist.

Das sagte eine Sprecherin der Stadt gegenüber der Brigitte.
 
Für Spielzeuge und Blumen gibt es auf dem Friedhof eine extra eingerichtete Sammelstelle. Die Stadt möchte in Zukunft eindeutuiger darauf hinweisen.
 
Komisch nur, dass Kristina vor vier Jahren bei der Behörde nachgefragt hatte, ob es okay ist, das Grab nach Belieben herzurichten. Damals sicherte man ihr zu, dass sie das dürfe.

Das Grab zu schmücken ist das Einzige, das wir noch für unsere verstorbene Tochter machen können. Wir glauben fest daran, dass sie uns dabei zusieht,

So Mama Kristina zu Bild.
 
Die Stadt hat sich zwar bei den Eltern entschuldigt, aber nur dafür, wie die Spielsachen weggeräumt wurden und nicht, dass sie weggeräumt wurden. Man hätte die Eltern benachrichtigen sollen.

 

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