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Magazin

Junge muss im Regen zur Schule rennen - und der Vater filmt es!

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Strafe für Mobbing

Bei strömenden Regen rennt ein kleiner Junge zur Schule – bepackt mit einem schweren Rucksack. Das ist die Mobbing-Strafe eines Vaters für seinen Sohn. Geht diese Bestrafung zu weit?

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Vater bestraft seinen Sohn 

Aktuell sorgt das Video eines kleinen Jungen aus den USA für Diskussionen. Es zeigt einen Zehnjährigen, der am Straßenrand entlang rennt. Es schüttet, auf dem Rücken trägt der Junge seinen Schulranzen. Sein Vater fährt ihm hinterher und filmt das Ganze. 

Bryan Thornhill hat sich diese Aktion als Mobbing-Strafe überlegt. Der kleine Junge war aus dem Schulbus geworfen worden, nachdem er seine Mitschüler gehänselt hatte.  „Er war ein kleiner Mobber, was ich nicht toleriere“, sagt der Vater im Video.

 

Drei Tage darf der Junge nicht in dem Schulbus mitfahren. Sein Vater möchte ihn offensichtlich nicht fahren – stattdessen muss der Junge knapp zwei Kilometer laufen, unabhängig von der Wetterlage. 

Thornhill berichtet, dass sich das Verhalten des Jungen dadurch bereits verbessert habe. „Das ist eine gesunde Art der Bestrafung […] Das ist Erziehung. Du sollst deine Kinder nicht umbringen, nicht schlagen, manchmal muss es sie einfach nerven und daran lernen sie.“ 

Während dem vier Minuten langen Video rechtfertigt Thornhill seine Erziehungsmaßnahme. Dabei die ganze Zeit im Bild: Sein kleiner Sohn, der durch den Regen rennt. Abschließen tut der Vater das Video mit den Worten: „Sei kein Freund, sei ein Elternteil. Das ist es, was Kinder heutzutage brauchen.“

Zwar mag Bryan Thornhill mit diesem Satz Recht haben, stößt aber auch auf Unverständnis. Auf facebook bleiben die Kommentar aber schlichtweg positiv. „Großartiger Job!“, „Wir brauchen mehr solcher Väter!“, loben die Freunde.

Wie man seine Kinder erzieht, bleibt jeden selbst überlassen. Aber sollte man sein Kind als Strafe für Mobbing selbst mobben? Eins ist klar: Das Thema polarisiert. 

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