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Schäferhund wachte elf Jahre am Grab seines Herrchens - nun ist er dort gestorben

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Treue Seele bis in den Tod

Nachdem sein Herrchen verstarb, besuchte Schäferhund Capitan elf Jahre lang jeden Tag sein Grab in der argentinischen Stadt Villa Carlos Paz. Nach 11 Jahren starb der Vierbeiner nun genau an diesem Ort.

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Hunde haben die Fähigkeit, eine sehr enge Bindung zu Menschen aufzubauen – insbesondere zu ihren Besitzern. Wie tief die Verbindung zwischen Hund und Herrchen reichen kann, zeigt diese herzergreifende Geschichte: Der Argentiner Miguel Guzman schenkte seinem Sohn Damien 2005 den Schäferhund Capitan. Nachdem Miguel verstarb, verschwand auch Capitan spurlos. Witwe Veronica Guzman ging davon aus, der Vierbeiner sei gestorben oder einfach weggelaufen und habe inzwischen einen neuen Besitzer gefunden.  "Am darauffolgenden Sonntag gingen wir zum Friedhof und Damian erkannte sein Haustier wieder“, erzählte Witwe Veronica Guzman der Daily Mail. „Capitan kam auf uns zu, bellend und jammernd, als ob er weinen würde.“

Capitan lag jeden Tag um sechs Uhr am Grab seines Herrchens

Veronica ist es bis heute ein Rätsel, wie der Hund es geschafft hatte, den Ort zu finden. Die Familie hatte das Tier zuvor nie mit auf den Friedhof genommen. Die Familie nahm den Hund wieder mit nach Hause, doch dort hielt es Capitan nicht lange aus. Als der Tag sich dem Ende neigte, machte sich das treue Tier wieder auf zum Friedhof und wachte an Miguels Grab. „Tagsüber spaziert er manchmal durch den Friedhof, aber er eilt immer zurück zum Grab“, erklärt Hector Baccega, Direktor des Friedhofs in Villa Carlos Paz, „Und jeden Tag um Punkt sechs Uhr, legt er sich auf das Grab, bleibt dort die ganze Nacht.“ Das Personal passt liebevoll auf den Vierbeiner auf.  Sohn Damien hatte mehrmals versucht, seinen Hund wieder Zuhause zu holen – vergebens. In einem Interview berichtete Damien: "Ich denke, er wird dort sein, bis er auch stirbt. Er beschützt meinen Vater.“

Und so kam es dann auch: Die treue Seele starb mit 15 Jahren am Grab seines Herrchens. 

 

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