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Magazin

Töchter schicken Luftballon mit Brief an ihren toten Vater - und erhalten Antwort!

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Überraschende Reaktion des Finders

Die Schwestern Gypsy und Story Retting aus dem US-Bundesstaat Texas ließen einen Ballon mit Briefen an ihren verstorbenen Vater steigen. Der Ballon landete im Garten eines Geschäftsmannes, der etwa sechs Kilometer entfernt wohnt. Der Mann reagierte perfekt und rief eine Aktion ins Leben.

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Der Vater der beiden Mädchen erlitt vor zehn Jahren einen schweren Autounfall. Im letzten Jahr starb er an den Folgen des Unfalls. Seine beiden Töchter Gypsy und Story sind heute acht und neun Jahre alt. Für sie war der Tod ihres Vaters ein furchtbarer Verlust.
Anlässlich seines 30. Geburtstages, wollte sie ihm ein Jahr nach seinem Tod eine Botschaft zukommen lassen. Deshalb schrieben beide jeweils einen Brief und hingen diese an einen Ballon, den sie in den Himmel steigen ließen.

Warmherziger Finder

Wie es der Zufall will, landete der Ballon im Garten des Geschäftsmann Lance Dunahoe. Dieser las die Briefe und war zu Tränen gerührt.

Story schreibt in ihrer Nachricht: "Lieber Papa, wir wollen mit dir gehen, wir vermissen dich so sehr. Wir wollen dich umarmen und alle Sachen machen, die du tust. In Liebe, Story."

Auch Gypsy schreibt berührende Zeilen: "Lieber Daddy, ich vermisse dich so sehr. Wenn du diesen Ballon bekommst, bist du der Beste. Ich liebe dich und Story auch. Bitte wache über uns und jeden in der Familie. In Liebe, Gypsy."

Lance Dunahoe ist selbst Vater von zwei Söhnen im Alter von elf und 13 Jahren. Er erzählt: "Als ich diese Notizen sah, wurde mir bewusst, wie wertvoll meine Kinder sind, und die Zeit, die ich mit ihnen verbringe, die sich jeden Moment ändern kann."

Über Facebook sucht er die Mädchen

Um die beiden Mädchen zu finden, postete er die Nachrichten auf Facebook. Eine Nachbarin der Mutter stellt schließlich den Kontakt her. Die Mutter hatte die Briefe bisher nicht gelesen und war sehr berührt. "Es ist sehr herzzerreißend – das war das erste Mal, dass ich zu sehen bekam, was sie geschrieben hatten. Meine Kinder sind großartig!"

Schließlich kommt es zu einem Treffen zwischen dem Finder und der Familie. Dabei erfährt der Geschäftsmann Dunahoe, dass Story unter Epilepsie leidet. Genau an dem Tag, an dem er den Ballon fand, lag sie im Krankenhaus. Dort sollte sie eine neue Therapie ausprobieren.
Dunahoe wollte helfen und startete eine Kampagne, um Geld für die Behandlung des Mädchens zu sammeln.

Mit dieser Reaktion hatten Story und Gypsy wohl nicht gerechnet, als sie ihre Nachrichten in den Himmel schickten. Aber wer weiß, vielleicht hatte ja ihr Vater die Finger im Spiel…

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