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Mutter weicht ihrem kranken Sohn nicht von der Seite - kurz darauf die Kündigung

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Die taktlosen Worte der Chefin sind schockierend

Ein krankes Kind, das in Lebensgefahr schwebt, ist für alle Eltern wohl eine der schmerzhaftesten Vorstellungen. Im US-Staat Michigan durchlebt eine Mutter gerade genau dieses Szenario - und das noch nicht genug. Als sie ihre Vorgesetzte über die schwierige Situation informiert, kündigt ihr diese kurzerhand.

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Crystal Fisher aus Albion macht gerade wohl eine der härtesten Phasen im Leben einer Mutter durch. Ihr 18 Jahre alter Sohn liegt wegen hohem Fieber und Atemnot im Krankenhaus, wo er ins künstliche Koma versetzt werden musste. Crystal will nun keine Minute von seiner Seite weichen. "Wenn er aufwacht, will ich, dass er mein Gesicht sieht", so Crystal in einem Interview mit dem TV-Sender Fox17.

Als sie ihre Chefin über ihren Ausfall informiert, trifft sie bei dieser auf völliges Unverständnis. "So werden die Sachen bei uns nicht geregelt, ich gehe davon aus, dass du kündigst" schreibt die Managerin der Tankstelle an der Crystal beschäftigt ist in einer Textnachricht. Die besorgte Mutter kann nicht glauben was sie liest. Sie versucht ihrer Chefin klar zu machen, dass es sich um einen vorübergehenden Ausfall handele, weil sie sich um ihr krankes Kind kümmern müsse. Diese lässt jedoch nicht mit sich reden.

Ich bin dir bereits mit Schichtwechseln entgegen gekommen (...) Es gibt keinen Grund dafür, dass du nicht zu Arbeit kommen kannst. Ich toleriere kein Drama.

Crystal teilt die für sie unbegreifliche Konversation auf Facebook. Der Beitrag verbreitet sich schnell und ist mittlerweile schon über 80.000 Mal geklickt worden. Auch der Tankstellenshop hat sich zu dem Vorfall geäußert."(...) es wurde absolut unangebracht mit der Situation umgegangen, völlig ohne Mitgefühl, auf welches wir als Betrieb großen Wert legen." Für die taktlose Vorgesetzte traten die Konsequenzen umgehend in Kraft. Sie ist nun nicht mehr bei dem Betrieb angestellt. Der Mutter wurde versichert, dass sie sich so viel Zeit nehmen könne, wie sie in dieser schwierigen Situation brauche. Mal wieder ein Beweis dafür, dass Karma zurück schlägt. Manchmal schneller als man glaubt.

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