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Weil Mutter bewusstlos ist, stillt Vater ihr Baby!

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Seine Frau litt an einer Schwangerschaftsvergiftung, darum stillte er seine Tochter selbst!

Für Maxamilian und April Neubarer war die Geburt der ihrer Tochter Rosalía Lupita Valentina etwas ganz besonderes. Die kleine war ihr erstes Kind und sie waren überglücklich. Noch besonderer wurde die Geburt aber, als anstatt der Mutter der junge Papa seine Tochter nach der Geburt das erste Mal stillte.

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Die kleine Rosalá kam per Kaiserschnitt zur Welt. April war bereits während der Wehen bewusstlos geworden. Die Ärzte hatte bereits zuvor eine Schwangerschaftsvergiftung diagnostiziert. Damit das Neugeborene dennoch gleich nach der Geburt an seine Milch bekam, hatten die Krankenschwestern eine Idee. 

Sie erschufen mit einem Schlauch und einer Plastik-Form eine künstliche Brustwarze, damit der junge Papa seine Tochter stillen konnte. Eine Methode, der  in dem Krankenhaus zuvor noch nie ein mann zugestimmt hatte. 

Wenige Minuten nach der Geburt saß der frischgebackene Papa also in einem Schaukelstuhl und fütterte seine Tochter Rosalía  - an seiner eigenen Brust.  Der 29-Jährige berichtete von seiner wundervollen Erfahrung:

Ich hätte nie in einer Million Jahren gedacht, dass ich jemals ein Baby stillen würde. In der Minute, als sie sie herausbrachten, war es schwer, die Tränen zurückzuhalten

Anfangs sei ihm die Situation zwar peinlich gewesen, die Krankenschwestern hätten aber genau gewusst, was sie taten und haben dem jungen Vater schnell die Angst genommen. In diesem Moment war er einfach nur unglaublich glücklich und fühlte sich wie in einem magischen Moment.

Die 24-Jährige Mutter, die schon während der Wehen in Ohnmacht fiel, kam etwa zwei Stunden nachdem ihr kleines Mädchen das Licht der Welt erblickt hatte, wieder zu Bewusstsein. 
Auch wenn sie es schade fand, den ersten innigen Moment mit ihrer Tochter nicht erlebt  zu haben, sei sie beruhigt und stolz über den beherzten Einsatz ihres Mannes. Gerne wäre sie dabei gewesen. 
Dass die liebevolle Aktion des jungen Neu-Papas im Netz so einschlagen würde, hätte er allerdings nicht gedacht. Es ging ihm gar nicht darum. Über die Aktion hätte er gar nicht lange nachgedacht: 

Es ist immer noch ein wenig surreal. Ich habe es einfach als Vater gemacht. Mir geht es jetzt nur um das Papa-Dasein!

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