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​Frau musste nachts pinkeln – Und war Mutter von Zwillingen

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21-Jährige bringt nachts Zwillinge zur Welt - niemand hörte sie schreien

Die 21-Jährige Beth Bamford wollte nur Nachts auf die Toilette und war kurze Zeit später Mutter von Zwillingen.

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Ich lag neben meinem Mann im Bett und bekam Wehen. Ich habe ihm nichts gesagt und bin runtergegangen, um mir ein Glas Wasser zu holen, aber es wurde schlimmer und ich dachte, ich muss auf die Toilette.

Beth Bamford ist bereits zweifache Mutter gewesen. Da ihre Periode während den vergangenen Schwangerschaftsmonaten nicht ausgeblieben ist und sie auch nicht sonderlich zugenommen hatte, habe sie auch weiterhin „normal“ gegessen, schwer gehoben und auch sonst keine „Vorsichtsmaßnahmen“  getroffen.

Als sie dann nachts mit starken Schmerzen auf die Toilette ging, habe sie panisch den Notruf gewählt. Während sie telefonierte seien die Wehen –selbstverständlich- schlimmer geworden und sie habe erst dann realisiert, dass sie gerade ein Kind zur Welt brachte.
 
Die Schmerzen hatten nach dem ersten Kind allerdings nicht aufgehört, sodass die Notrufzentrale  ihr Anweisungen zum Herausdrücken der Nachgeburt gegeben hätten.

Doch anstelle der Nachgeburt brachte Beth ein weiteres, zweites Kind zur Welt. Ein weiterer Grund zur Beunruhigung und Panik überkam Beth, als sie das zweite Neugeborene gesehen habe. Denn das Kind kam mit den Füßen statt dem Kopf voran zu Welt - eine sogenannte Steißgeburt.
Die Kleine hat nicht geatmet und der Notarzt war noch immer nicht da. Die Notärzte am Telefon haben der verzweifelten Frau die Anweisung gegeben, das Kind wiederzubeleben und haben ihr di korrekte Vorangehensweise erkkärt. Nach einem „kleinen Rütteln“ habe das Baby dann endlich seine ersten Atemzüge getan.
 

Ich saß noch auf der Toilette als ich gebar. Es ging so schnell. Den einen Moment saß ich noch auf der Toilette und im nächsten hatte ich zwei weitere Kinder

 
Während ihrer Schwangerschaft, von der sie bis zum Moment der Geburt nichts wusste, sei sie mehrmals zu Ärzten gegangen, weil sie glaubte krank zu sein. Doch auch diese hatten ihre Schwangerschaft nicht erkannt.

Die neuen Kinder seien ein großer Schock, aber auch eine schöne Überraschung. Aber nach der Geburt war die entsetzte Mutter zunächst verzweifelt und hilflos. So berichtete sie:
 

Niemand hörte mich schreien und ich konnte meinen Mann nicht aufwecken, weil ich mit den Babys auf dem Boden lag und mich nicht bewegen konnte.

 
Aber ihr Mann wachte auf und eilte sofort zur ihr ins Bad. Dort habe er sie aber „einfach nur angeschaut“ und sei kommentarlos ins Schlafzimmer seiner Mutter gegangen und habe zu dieser gesagt: „Beth hat zwei Babys im Bad bekommen.“
Auch die Notärzte waren bei ihrem Eintreffen fassungslos. Sofort hätten sie gefragt, in welchem Monat die Mutter gewesen sei und wo ihre Unterlagen zur Schwangerschaft seien. Alles Fragen, auf die Beth selbst keine Antworten hatte...Sie konnte alles nur abstreiten.
 

Keiner glaubte mir – sogar mein Mann dachte, ich hätte es vor ihm geheim gehalten.

 
Die Ärzte sagten ihr, dass sie in der 37. Woche schwanger gewesen sei und sie wegen der Steißgeburt im Krankenhaus normalerweise wohl einen Kaiserschnitt bekommen hätte. 
 
Dennoch sind die beiden Mädchen heute wohlauf und auch Beth und ihr Mann haben den ersten  Schock überwunden und freuen sich über den – wenn auch ungeplanten – Familienzuwachs.

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