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​Co-Pilot dampft E-Zigarette - ein kilometerlanger Sturzflug ist die Folge

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Sein fahrlässiges Verhalten löst eine fatale Reaktion aus

Der Co-Pilot zieht an seiner E-Zigarette und löst damit eine unerwartet heftige Reaktion aus. Notfallmaßnahmen müssen getroffen werden, Sauerstoffmasken fallen aus der Decke und das Flugzeug verliert im Sinkflug 6,5 Höhenkilometer.

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Stell dir vor du sitzt im Flugzeug auf dem Weg in den Sommerurlaub. Plötzlich ertönt die Durchsage, dass die Anschnallgurte bitte angelegt und festgezogen werden sollen. Als Nächstes beginnt ein rapides Absinken um insgesamt 6500 Metern und die Sauerstoffmasken fallen aus der Decke.

Keine angenehme Vorstellung - doch genau das mussten nun die Fluggäste der chinesischen Fluggesellschaft Air China bei einem Flug von Hongkong nach Dalian erleben. Und das nur, weil der Co-Pilot verheimlichen wollte, dass er an seiner E-Zigarette gezogen hatte.

Was ist passiert?

Damit Passagiere und Crew nicht mitbekommen konnten, dass er geraucht hatte, wollte der Pilot einen Ventilator abdrehen. Versehentlich schaltete er jedoch die gesamte Klimaanlage im Flugzeug aus, was zur Folge hatte, dass der Druck in der Kabine abnahm. Aus Sicherheitsgründen musste das Flugzeug umgehend in einen schnellen Sinkflug gebracht werden. Nachdem die Crew die Ursache bemerkte und die Klimaanlage wieder zum laufen brachte, konnte der Flug problemlos fortgesetzt werden. 

Ermittlungen noch nicht abgeschlossen

Die Ermittlungen sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Sicher ist jedoch, dass die Airline mit einer Null-Toleranz-Offensive gegen den Co-Piloten vorgehen wird. Ein solch leichtsinniges Verhalten muss bestraft werden. 

Im Übrigen ist das Rauchen von elektronischen Zigaretten seit 2006 auf allen Flügen ebenso streng verboten wie normale Zigaretten. Und das gilt nicht nur für die Passagiere.

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