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Wie Drogenentzug – so wirkt sich die Reduzierung von Fast Food auf deinen Körper aus

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Eine Studie der Universität von Michigan zeigt, wie es Menschen geht, die den Konsum von Fast Food reduzieren

Gehörst du auch zu den Fast Food Liebhabern und tust dir schwer, eine gesunde und frische Ernährung in deinen Alltag zu integrieren? Trotzdem versuchst du immer wieder, auf die ungesunden Kalorienbomben zu verzichten – aber scheiterst schon nach wenigen Tagen?

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Tatsächlich liegt das nicht nur an fehlender Disziplin, wie du vielleicht denkst! Der Verzicht auf Fast Food nach langjährigem, regelmäßigem Konsum wirkt sich einer Studie der Universität von Michigan nämlich ähnlich auf den menschlichen Körper aus, wie ein Drogenentzug.

Das ist die Studie

Forscher haben 231 Personen im Alter zwischen 19 und 68 Jahren untersucht. Allesamt haben regelmäßig zu Fast Food gegriffen, den Konsum jedoch über ein Jahr hinweg stark reduziert. Sie teilten ihre Erfahrungen mit dem Forschungsteam und kamen auf ein eindeutiges Ergebnis.

Das sind die Erfahrungen 

Der Verlauf des Fast Food „Entzuges“ glich dem eines Drogenentzugs, welcher sich auf Stimmung, Hunger und Müdigkeit auswirkte. In den erste zwei bis fünf Tagen litten die Teilnehmer an schlechter Stimmung, Reizbarkeit bis hin zur Traurigkeit, Müdigkeit und klagten über Heißhungerattacken. Nach der ersten Woche würde das Verlangen nach dem ungesunden und stark verarbeiteten Essen jedoch nachlassen. Diese Woche zu überbrücken ist aber leider eine Herausforderung, die viel Konsequenz fordert und die meisten Menschen zurück zu Pizza, Burger und Co. führt.

Deshalb macht Fast Food süchtig

Der Grund für die Suchterscheinungen durch Fast Food ist leicht zu erklären. In der industriellen Verarbeitung werden die Nahrungsmittel mit synthetischen und chemischen Inhaltsstoffen verarbeitet. Wie bei Zucker und auch Drogen wird bei dem Konsum von solchen Stoffen Dopamin ausgeschüttet.

Beim Drogenkonsum werden die Rezeptoren des Glückshormons unempfindlicher, was dazu führt, dass eine immer höhere Dosis eingenommen werden muss. Ähnlich verläuft es dann auch bei dem Verzicht auf Fast Food – die Dopamin Ausschüttung wird zunächst stark reduziert, bis sie sich wieder in ihre natürliche Funktionsweise zurück entwickeln kann und eine Entzugserscheinung entsteht.

 

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