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Studie: Menschen die gelegentlich Alkohol trinken leben länger

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Klingt komisch, ist aber wahr

Alkohol ist eines der beliebtesten Genussmittel weltweit. Egal, ob Bier, Wein oder Cocktail, viele Menschen trinken ab und zu ein leckeres Glas ihres alkoholischen Lieblingsgetränks. Genießt man das in Maßen und nur gelegentlich ist das auch vollkommen in Ordnung. Trotzdem gibt es Menschen, die komplett darauf verzichten. Wie eine Studie jetzt zeigt, ist das mit Blick auf die Lebenserwartung allerdings nicht unbedingt so gut.

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Der Morgen danach

Fast jeder kennt das Gefühl vom „Morgen danach“. Da hat man am Abend einmal zu tief ins Glas geschaut und schon bereut man es am nächsten Morgen zutiefst. „Bloß nie wieder Alkohol“ denkt man sich da. Schließlich dreht sich immer noch alles und eine unangenehme Übelkeit macht sich breit. 

Nie wieder Alkohol?

Aber egal, wie oft man sich an so einem Morgen schwört, den Alkohol nicht mehr anzurühren, so oft wirft man diese Entscheidung auch wieder über den Haufen. Aber sollte man überhaupt komplett auf Alkohol verzichten? Nein, meint eine amerikanische Studie.

Gelegenheits-Drinks für längeres Leben

Forscher der University of Texas behaupten nämlich, dass Menschen, die gelegentlich Alkohol trinken, länger leben als Alkoholiker und disziplinierte Nichttrinker. Was zuerst einmal absurd klingt, wurde allerdings wissenschaftlich bewiesen.

Studie über 20 Jahre

Für das Ergebnis untersuchten die Forscher der Universität 20 Jahre lang die Sterberate ihrer 1.824 Probanden. Das Ergebnis: 60 Prozent der Alkoholiker und 69 Prozent der strikten Nicht-Alkoholtrinker starben früher - also vor Ende der durchschnittlichen Lebensrate. Erstaunlich: Bei Menschen, die gelegentlich das ein oder andere Glas Alkohol tranken, waren es ca. 41 Prozent.

Lebensretter Alkohol?

Da es noch andere lebensverkürzende Faktoren wie beispielsweise Sport, Geld, oder die allgemeine Zufriedenheit gibt, rechneten die Forscher diese heraus. So konnte kein falsches Ergebnis entstehen. Und in der Tat: Alkohol kann lebensverlängert wirken. Wieso das der Fall ist konnten sich die Forscher nicht hundertprozentig erklären.

Sozialleben eine Möglichkeit

Vermutet wird, dass Menschen mit einem erfüllten Sozialleben in Gesellschaft gerne trinken. Das könne sich dann offenbar positiv auf die Psyche auswirken. Umgekehrt sei es so, dass strikte Nichttrinker häufiger depressiv seien als Gelegenheitstrinker.

Ab wann Gelegenheitstrinker?

Eine Frage allerdings kommt in diesem Zusammenhang auf: Ab wann zählt man überhaupt zu den Gelegenheitstrinkern? Die Forscher mahnen hier zu einem bewussten Umgang mit dem Trinken. Denn: Ein Zusammenhang zwischen Alkohol, Lebererkrankungen und Gedächtnisverlust ist sehr wahrscheinlich. Deswegen empfehlen Ärzte in Deutschland, dass Männer nicht dauerhaft mehr als 0,6 Liter Bier und 0,3 Liter Wein trinken sollte. Dieser Richtwert ist auf einen Tag bezogen. Für Frauen liegt die Grenze zwischen 0,3 Litern Bier und 0,15 Litern Wein.

Wer also ab und zu ein Glas seines Lieblingsgetränks genießen will, der soll das ruhig tun. Wichtig nur: Immer den gesamten Konsum im Auge behalten.
 

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