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Magazin

US-Studie: Katzenbesitzer sind schlauer!

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"Team Hund" vs. "Team Katze"

​In Deutschland gibt es schätzungsweise rund 34 Millionen Haustieren. Wie der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) vermutet, sind die meisten darunter Hunden und Katzen. In diesem Zusammenhang gibt es seit Jahren die Debatte, was denn das bessere Haustier sei, der Hund oder die Katze? Einen neuen Aspekt in diesem Streit liefert jetzt eine amerikanische Studie.

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Debatte seit Jahren 

Es gibt kaum eine Frage, die Tierliebhaber so sehr spaltet wie die ewige „Katze vs. Hund Debatte“. Wer ist nun das bessere Haustier? Eine Studie der Caroll-Universität aus dem US-Bundesstaat Wisconsin gießt jetzt noch mehr Öl ins Feuer. Diese wurde auf der Wissenschafts-Webseite "Live-Science" veröffentlicht und sagt: Katzenhalter sind im Schnitt intelligenter als Hundebesitzer.

Katzenbesitzer haben viele Vorteile

In der Vergangenheit gab es bereits unterschiedliche Studien zum Thema Haustiere. Diese sind der Meinung, als Katzenbesitzer wäre man ohnehin besser dran. Unter anderem wurde bewiesen, dass man mit einer Katze viele Vorteile hat. So soll ein Katzenbesitzer beispielsweise ein gesünderes Herzen haben. Grund dafür: Angeblich sind Katzen besonders entspannend. Das führt dazu, dass der Stresspegel ihrer Besitzern abnimmt. Zur Folge hat das – so die Studie – ein 30 Prozent geringeres Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Umweltfreundlichkeit

Auch der Punkt Umweltfreundlichkeit wurde in Studien untersucht. Katzen brauchen auf Grund ihrer Größe weniger Futter als Hunde. Deswegen sind sie die „umweltfreundlicheren Haustiere“. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie aus dem Jahr 2009.

Einsamkeit

Außerdem fand eine andere Studie heraus: Lebt man mit einer Katze zusammen, kann das das Gefühlsleben genauso erfüllen, wie eine menschliche Beziehung. Zwar gelten Hunde als zugänglicher, der Effekt war bei ihnen allerdings nicht so groß. Vermutet wird, dass die Zuneigung einer Katze für den Menschen mehr zählt – und zwar, weil sie im Vergleich zum Hund nicht „automatisch“ kommt.

Katzenhalter wirklich schlauer?

Glaubt man der US-Studie sind Katzenhalter jetzt auch intelligenter als Hundebesitzer. Statistisch gesehen ist es so, dass Katzenfans häufiger einen Hochschul-Abschluss machen als andere Tierhalter. Doch die Studie der Caroll-Universität  stützt sich auf eine andere Besonderheit. So sind Katzenfans eher in sich gekehrt, Einzelgänger sensibel und eben schlauer. Hundebesitzer auf der anderen Seite lebendig, aktiv und kontaktfreudig.

Persönlichkeit spielt Rolle

Außerdem gehen die Forscher davon aus, dass Tierhalter ihr Haustier passend zu ihrer eigenen Persönlichkeit wählen. So Denise Guastello, Psychologin an der Caroll-Universität:

Wenn man selber so ist, schätzt man diese Qualitäten an einem Tier. Man passt besser zusammen.

Denn: Katzen gelten als unabhängiger und bleiben eher für sich. Hunde dagegen sind eher lebendiger und offener.

Lebensstil und Haustier

Ein weiter Aspekt ist der Lebensstil. Auch dieser hängt mit der Wahl des Haustiers zusammen. Guastello erklärt:

Es leuchtet ein, dass ein Hundehalter lebhafter ist – er will draußen sein, mit Leuten sprechen und seinen Hund dabeihaben. Wer dagegen introvertierter und sensibler ist, bleibt vielleicht eher zu Hause und liest ein Buch – eine Katze muss man nicht Gassi führen.

 
Mit dieser Studie geht die Debatte "Hund vs. Katze" also weiter. Doch egal, für welches Tier man sich entscheidet, beide haben ihre ganz eigenen Besonderheiten und Vor- bzw. Nachteile. Hauptsache ist doch, dass es den Tiere bei ihren Haltern gut geht. 

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