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Bus, Bahn und Co. - Wer damit pendelt ist schlanker!

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Amerikanische Forscher werteten dazu verschiedene Daten aus

​Wer jeden Morgen zur Arbeit pendelt hat zwei Möglichkeiten – vorausgesetzt natürlich der Weg ist zu Fuß nicht machbar. Entweder man nimmt das Auto, oder aber man nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel. Letzteres ist besser für die Umwelt, erspart den Stress des morgendlichen Straßenverkehrs und hat außerdem noch einen positiven Effekt für die Gesundheit. Das hat eine Studie der University of Illinois jetzt gezeigt.

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Bus und Bahn sehr beliebt

Für viele Menschen gehört es zum Alltag, öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn zu nutzen. Damit tun sie sogar etwas für ihre Gesundheit, wie amerikanische Forscher jetzt herausgefunden haben. Denn: Das regelmäßige Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln wirkt sich positiv auf den Körperfettgehalt aus.

Studie der amerikanischen Forscher

Die amerikanischen Wissenschaftler der University of Illinois haben gesammelte Daten aus den Jahren 2001 und 2009 verglichen. Sie stellten fest, dass die Anzahl der Adipositas Fälle pro Region geringer war, wenn dort mehr Personen den öffentlichen Nahverkehr nutzten.

Für Wissenschaftler sind die Ergebnisse logisch

Aber warum ist das so? Die Macher der Studie haben darauf eine klare Antwort. Der Mitautor der Studie, Sheldon H. Jacobson sagte in der Fachzeitschrift „Science Daily“:

Durch die Benutzung des Nahverkehrs wird eine Möglichkeit für körperliche Bewegung erschaffen, die es sonst nicht gäbe.

Außerdem erklärt er, dass die Pendler so nicht einfach nur aus dem Haus gehen und sich in ihr Auto setzten würden, sondern meist noch von der Haltestelle zu ihrem Ziel laufen müssen. So bewegen sie sich mehr, als Menschen, die keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

Frühere Erkenntnisse ähnlich

Die Studie der amerikanischen Wissenschaftler deckt sich mit Erkenntnissen aus früheren Untersuchungen. Diese stellten ebenfalls einen Zusammenhang zwischen der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und einer niedrigen Adipositas-Rate dar. Die aktuelle Forschung umfasst jedoch eine umfangreichere Analyse von Daten zur Gesundheit und Verkehr. Außerdem wurden Volkszählungen von 227 Landkreisen aus 45 Staaten mit einbezogen. Und: Individuelle Unterschiede, die es in den verschiedenen Lebensweise von Menschen gibt, wurden berücksichtigt. Solche sind beispielsweise die Gesundheitsversorgung, Freizeitaktivitäten oder das Haushaltseinkommen.

Erkenntnisse sind nicht auf eine Einzelperson übertragbar

Wie die Wissenschaftler der Studie mitteilten, können die Ergebnisse allerdings nicht auf Einzelpersonen übertragen werden. Grund: Die Studie bildet nur die Auswirkungen für die jeweiligen Regionen ab. Trotzdem sollte es klar sein, dass sich mehr Bewegung im Alltag positiv auf die Gesundheit auswirkt und die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln besser für die Umwelt ist. Das erklären auch die Forscher zum Abschluss der Studie. So heißt es:

Unsere Forschung legt nahe, dass Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr nicht nur der Umwelt zugute kommen, sondern auch Vorteile für die allgemeine Gesundheit bieten können.

 
Also: Das Auto doch einmal stehen lassen und mit Bus, Bahn oder gar dem Fahrrad fahren. Und vielleicht öfter mal Bewegung in den Alltag einbauen, sei es ein kleiner Fußmarsch in der Mittagspause oder einfach nur Treppensteigen statt den Aufzug zu nehmen.

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