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Beauty Camera Apps verkaufen Nutzerdaten!

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Weshalb du vorsichtig bei der Nutzung dieser Apps sein solltest...

Sogenannte Beauty Camera Apps, die die Fotos ihrer Nutzer durch verschiedene Filter und Effekte noch schöner machen sollen, werden von mehreren Hundert Millionen Handy Nutzern weltweit heruntergeladen. Einer Studie von „cybernews.com" zufolge sollte man mit diesen Apps aber vorsichtig sein. Insbesondere Android User sind nämlich von Datenklau betroffen.

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Viele der Top Apps speichern nämlich sensible Daten und verkaufen diese an verschiedene Server in Asien weiter, dort sitzen auch ein großer Teil der Entwickler. Dies fand cybernews.com im Rahmen ihrer Studie heraus. Das größte Problem: Die Apps verlangen oft die Erlaubnis Funktionen des Smartphones zu nutzen, die für den normalen Betrieb der App gar nicht nötig wären.
 
Auf welche Daten wollen die Apps zugreifen?

Die App „Beauty Camera“ von Phila AppStore fragt gar nicht erst nach, ob sie auf die Kamera zugreifen darf, benutzt diese aber trotzdem und verstößt damit ganz klar gegen die Richtlinien des Play Stores. Über eine halbe Millionen Nutzer hat diese App bereits.
Viele der anderen Apps fragen zwar nach einer Berechtigung, wollen diese aber auch für sehr fragwürdige Funktionen wie CyberNews feststellte. Es wurden die Top-30 Beauty Camera Apps überprüft und das Ergebnis sah wie folgt aus:

  • 1 App möchte auf deine Kontakte zugreifen dürfen.
  • 13 Apps wollen deinen GPS Standort abrufen dürfen.
  • 10 Apps wollen deinen groben Standort über das Handynetz feststellen dürfen.
  • 23 Apps wollen Zugriff auf dein Mikrofon.
  • 30 Apps wollen Dateien auf deinem Gerät verwalten dürfen.
  • 29 Apps wollen Zugriff auf deine Kamera.
  • 29 Apps wollen Dateien auf deinem Gerät lesen dürfen.

Was wollen die Apps mit diesen Daten?
 
Der Handel mit den Daten von Nutzern ist für die Entwickler ein sehr lukratives Geschäft. Für den Verkauf der Daten von 1000 Usern bekommen die Entwickler bis zu $4 im Monat. Bei der hohen Zahl der Benutzer ergibt sich da eine monatliche Zahl von bis zu $100.000. Je mehr Daten von den App-Nutzern abgegriffen werden, desto mehr Geld bekommen die Entwickler.

Gibt es Alternativen?

Da diese Apps nicht zwingend notwendig sind und keine wichtige Funktion haben, sollte man sich zweimal überlegen, ob man sich eine von ihnen herunterlädt. Sollte man trotz der Risiken nicht auf Bilder mit Hundeohren oder einen Filter, der einen älter erscheinen lässt verzichten wollen, sollte man zu Apps von großen, zuverlässigen Anbietern greifen. Dazu können zum Beispiel Instagram, Snapchat oder der Facebook Messenger gehören.

Am Ende des Berichts von cybernews.com findest du noch eine Liste der getesteten Apps!

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