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Schon wieder Schüsse in Rot am See

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Die Polizei Aalen rückte aus nachdem Anwohner per Notruf Schussgeräusche meldeten. Die Tat ereignete sich nur wenige hundert Meter von dem Tatort am Vortag.

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Einen Tag nach der Bluttat in Rot am See sind am Samstag gegen 10:45 Uhr in der rund 5.000 Einwohner-Gemeinde erneut Schussgeräusche gemeldet worden. Als die Polizei am Tatort eintraf, stellte sie fest, dass sich ein Mann in einer Wohnung verbarrikadiert hatte. Da von einer Bedrohungslage mit einem bewaffneten Täter ausgegangen werden musste, haben die Beamten das Gebäude umstellt. Weil eine Kontaktaufnahme mit dem 38-jährigen Tatverdächtigen nicht möglich war, drangen die Einsatzkräfte des SEK gegen 13:30 Uhr in die Wohnung ein und nahmen den Verdächtigen unverletzt fest. Offenbar befand sich der 38-Jährige in einem „psychischen Ausnahmezustand“, weshalb der Mann auf richterliche Anordnung in eine Spezialklinik gebracht wurde. In der Wohnung fanden die Beamten Schreckschuss- und Druckluftwaffen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die näheren Umstände sind nach Angaben der Polizei bislang völlig unklar. Einen Zusammenhang mit dem blutigen Familiendrama vom Vortag schließt die Polizei aus. Am Freitag hatte ein 26-Jähriger seine beiden Eltern, seine Stiefgeschwister sowie eine Tante und einen Onkel getötet.
 

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