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COVID-19: Diese Menschen gehören zur Risikogruppe

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Nicht nur alte Menschen sind gefährdet

Sogenannte Risikogruppen sind bei der Verbreitung des Corona-Virus besonders gefährdet. Doch nicht nur alte Menschen sind betroffen. Wir haben aufgelistet, welche Personen laut Robert-Koch-Institut als Risikogruppe eingestuft werden.

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Im ersten Schritt spielt das Alter eine Rolle. Ab 50 bis 60 Jahren steigt das Risiko einer schweren Erkrankung an, weil das Immunsystem weniger gut reagiert. Krankheitssymptome können im Alter schwächer ausfallen oder ausbleiben, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.

Doch es gibt auch andere Faktoren, die unabhängig vom Alter, das Risiko eines schwereren Krankheitsverlauf erhöhen. So sind Menschen mit verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen mehr gefährdet!

Des Weiteren besteht ein höheres Risiko für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem. Dies kann zum einen aufgrund einer Erkrankung der Fall sein, welche mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen der Einnahme von Medikamenten, wie zum Beispiel Cortison.

Zudem gilt, dass wenn mehrere Grunderkrankungen gleichzeitig vorliegen, das Risiko laut RKI höher ist, als wenn nur eine Grunderkrankung vorliegt.
 
Kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf

Schwangere und Kinder haben dagegen nach Erkenntnissen aus China vergleichsweise kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf!

Unter dem Hashtag #Risikogruppe sammeln Menschen im Netz Geschichten von Betroffenen, die die 60 Jahre noch lange nicht erreicht haben. 
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Hi, wir sind’s. Die #Risikogruppe. Du hast gedacht wir wären kettenrauchende Todkranke oder zumindest alt? Weit gefehlt. Keiner von uns ist Rentner und wir gehen genauso gerne wie du in Clubs, Bars und auf Konzerte. Worauf wir keinen Bock haben, ist sterben. Genau das ist aber gar nicht so unwahrscheinlich, wenn du nicht einfach die nächsten Wochen zuhause bleibst und deinen sozialen Aktionsradius für ein paar Wochen einschränkst. Je nachdem, was der Gesundheitsminister vorschlägt. In Italien ist es schon zu spät: Ärzte müssen entscheiden, wen sie beatmen - und wer stirbt. Warum? Unter anderem, weil sich die Menschen zu lange gegenseitig angesteckt haben. Aber wir wollten uns ja vorstellen. @disabletonlive, @amelieebner und @wheel.pics sind das #TetraPack: Sie sind unterhalb der Halswirbelsäule gelähmt und können richtig schlecht abhusten - das Virus könnte sie töten. @kati.gaensebluemchen hat Spina Bifida und ein Lungenvolumen von einem halben Liter - ihr könnt euch vorstellen, wie praktisch das bei einer heftigen Infektion ist. @raulkrauthausen und @typitus haben Glasknochen - same story. @fraugehlhaar hat eine Muskelerkrankung, für die das Virus eine genauso tödliche Gefahr ist - so wie für die Lungen des querschnittgelähmten @realjkrolling. Doch das ist alles noch kein Grund zu sterben - finden wir. Ich hoffe du auch. Also halte dich an die Empfehlungen und rette Menschenleben - das von uns, aber auch von vielen anderen #Risikogruppen: Vorerkrankte, Menschen mit anderen chronischen Krankheiten. Du bist auch noch lange keine 60 und in der #Risikogruppe? Gib ihr ein Gesicht. Poste, rede drüber, lass dir helfen. Nutze diesen Hashtag. Join the band. Denn: Gestorben wird später. Viel später. Rock and roll, eure #Risikogruppe.

Ein Beitrag geteilt von Raul Krauthausen (@raulkrauthausen) am

  

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