Corona

Sport zu Hause: So hältst du dich fit!

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Das rät der Athletiktrainer des TSG Hoffenheim Christian Neitzert

Während der Corona-Krise wird allen Menschen geraten: bleibt zu Hause! Wenn nun aber Fitnessstudios und Sportvereine geschlossen, oder nur beschränkt geöffnet, haben, gerät man schnell in die Gefahr eines Bewegungsmangels. Wie du dich trotzdem von zu Hause aus fit halten kannst, darüber spricht Francesco Romano im Interview mit dem Athletiktrainer des TSG Hoffenheim Christian Neitzert.

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Das ganze Interview kannst du dir in der 32. Folge des Radio Regenbogen Sportplatzes auf Spotify anhören.

Nicht krank Sport machen!
Das wichtigste zuerst: du solltest natürlich nur von zu Hause aus trainieren, wenn du dich auch gesund fühlst! Christian Neitzert betont deshalb: wer Fieber hat, sollte keinesfalls Sport machen sondern sich auf der Couch auskurieren!

Laufen gehen
Draußen laufen oder spazieren zu gehen ist derzeit erlaubt. Daher rät Christian Neitzert als Ausdauertraining zu laufen oder spazieren zu gehen und Fahrrad zu fahren. Das ist nicht nur für den Kreislauf gesund, du kommst auch noch an die frische Luft. Sollte dies nicht möglich sein, gibt es Heimtrainer für zu Hause, wie zum Beispiel ein Laufband oder einen Crosstrainer.

Übungen mit Eigengewicht
Um die Muskeln zu trainieren rät der Trainer des TSG Hoffenheim zu Übungen mit Eigengewicht wie Liegestütze, Kniebeugen, Ausfallschritte und Klimmzüge. Generell gilt: dreidimensional denken, also auch mal Frontstütz, Seitstütz und Unterarmstütz machen.
Dabei rät er, immer mal wieder ein paar Übungen zwischendurch zu machen, zum Beispiel in Arbeitspausen oder bei der Hausarbeit.

Ausdauer
Um das ganze mit Ausdauertraining zu verbinden, kannst du gerne das Tempo steigern. Allerdings sollte das Training an Alter und Kondition angepasst werden. Älteren oder untrainierten Menschen rät er deshalb, lieber auf die richtige Ausführung als auf das Tempo zu achten.

Übungen richtig ausführen
Bei Kniebeugen zum Beispiel solltest du nur so tief runter gehen, dass du dich mit Rücken stabilisieren kannst. Dabei sollte der Rücken nicht rund sein, dies kannst du vor dem Spiegel testen. Die Knie solltest du nicht vor die Zehen schieben, sondern lieber eher nach hinten gehen. Du kannst auch einen Stuhl oder Couch als Hilfsmittel nehmen, um einzuschätzen, wie weit runter du gehen solltest.

Wiederholen
Am besten ist es, zwei oder drei mal am Tag Wiederholung zu machen, so dass du am Tag insgesamt 40 bis 50 Kniebeugen machst. Das ist natürlich nur eine allgemeine Angabe, du kannst dies an deine Kondition anpassen.

Apps
Zur Hilfe kann man auch FitnessApps nehmen, Christian Neitzert empfiehlt die App Freelatics.

 

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