Corona

Houseparty-App: Das solltest du vor einer Installation wissen!

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Datenschutzbedenken überschatten Spaß-Faktor

Die sogenannte „Houseparty-App“ erfreut sich gerade besonderer Beliebtheit auf den Smartphones dieser Welt. Oberflächlich ähnelt sie anderen Videochat-Apps wie Facetime, Skype oder Zoom – doch es gibt einen Haken an der Sache!

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Bis zu 8 Personen können auf der neuen Houseparty-App miteinander Videochatten, die aufgrund der Corona-Krise plötzlich ganz weit oben in den App-Charts gelandet ist.
Dabei können ähnlich wie bei einer echten Houseparty, Freunde von Freunden einfach dem Gespräch beitreten! Wer trotzdem lieber alleine chatten möchte, kann den Chatraum allerdings auch absperren.

Zusätzlich zur Videochat-Option gibt es kleine Minispiele, die der App etwas Spielerisches verleihen. Das sind zum Beispiel ein Trivia-Quiz (auf Englisch) oder eine Mal-Challenge, bei der Mitspieler erraten müssen was der Spieler auf seinem Smartphone versucht zu kritzeln.

Datenschutz-Bedenken

Während auf echten Partys das Gesagte eher selten den Raum verlässt, so kann der Spielentwickler Epic Games laut eigenen Datenschutzrichtlinien jederzeit Gespräche auf der Houseparty-App aufzeichnen und speichern.

Konkret heißt es, dass die Houseparty-App „den Inhalt aller Kommunikation, die über den Dienst geführt wird, einschließlich aller Ideen, Erfindungen, Konzepte, Techniken oder Know-how für die Entwicklung, Gestaltung und/oder Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen verwenden darf“. Das heißt, dass Geistesblitze für kreative Geschäftsideen besser nicht über die App ausgetauscht werden sollte. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass man nach Benutzung der App mehr zugeschnittene Werbung erhält.

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