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Baden-Württemberg: Tiertransporte ins EU-Ausland sollen verboten werden

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Bereits in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen verboten

Aufgrund der Corona-Beschränkungen und verbundener langer Wartezeiten an den EU-Außengrenzen beschloß Landwirtschaftsminister Hauck (CDU) Tiertransporte aus Baden-Württemberg in weit entfernte Nicht-EU-Staaten wie Russland, Usbekistan, Kasachstan und die Türkei zu verbieten.

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Nach Rheinland-Pfalz, NRW, Niedersachsen und Sachsen zieht jetzt auch Baden-Württemberg nach und verbietet Tiertransporte in weit entfernte Nicht-EU-Staaten wie Russland, die Türkei oder auch Nordafrika. Die Nutztiere können bei längeren Wartezeiten nicht entsprechend versorgt werden. Es wird vermutet, dass diese Entscheidung mit der kürzlich erschienenen ARD-Dokumentation, die Missstände bei Langstrecken-Tiertransporte zeigt, zusammenhängt. 

Wie in anderen Bereichen der Agrarindustrie, werden auch in der Nutztierhaltung die einzelnen Arbeitsschritte wie Zucht, Haltung und Mast dorthin verlegt, wo Futter- und Lohnkosten am niedrigsten sind. Tiertransporte bringen die gemästeten Tiere dann in die Region, wo der höchste Gewinn erzielt wird. Egal wie lang die Tiere dafür unterwegs sein müssen.

Die Tiere leiden auf langen Strecken besonders unter dem Platzmangel und dem erhöhten Stress, dem sie ausgesetzt werden. Einige verkraften die Anstrengung erst gar nicht und sterben bereits auf dem Weg zum Schlachthaus.​

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