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Fahrangst als Wegbegleiter: Das kannst du dagegen tun!

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Wieso tritt sie auf und wie äußert sie sich?

Sich hinter das Steuer setzen und losfahren – Das ist nicht für jeden eine einfache Vorstellung. Die Angst vorm Autofahren tritt öfter auf als vermutet und kann auch erfahrene Autofahrer betreffen. Wir erklären dir, wieso diese Angst so plötzlich auftritt und was du dagegen machen kannst.

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Woher kommt die Angst?
Die Angst vorm Autofahren nennt man Fahrangst, oder auch Amaxophobie.
Auslöser können eine mangelnde Praxiserfahrung und Unsicherheit hinterm Steuer, aber auch das Erleben von Verkehrsunfällen sein. Eine Fahrangst kann jedoch auch plötzlich nach vielen Jahren Fahrerfahrung auftreten.

Weitere Gründe für die Fahrangst könnten die Angst, andere zu gefährden, die Angst vor gewissen Situationen, wie engen Baustellen oder Autobahnen, sowie Dauerstress des Betroffenen sein. Denn Stress in diesem Maße kann nicht nur zu Burn-Out und Depressionen, sondern auch zu Angstzuständen führen. 

Welche Symptome treten auf?
In welchen Formen sich die Fahrangst äußert ist von Person zu Person unterschiedlich. In vielen Fällen äußert sie sich in körperlichen Symptomen wie Herzrasen, schnellem Atmen, Schweißausbrüchen, Zittern, Schwindel, Übelkeit und Nervosität. 

Auch psychische Folgen wie Stressempfinden und Unwohlsein zählen zu Symptomen der Fahrangst.

Wie kann ich die Angst überwinden?
Bist du von der Fahrangst betroffen, solltest du dich zuerst fragen, wie und wann sie sich äußert. Hast du Angst vor bestimmten Situationen? Hast du einen schlimmen Unfall erlebt und bist deshalb ängstlich? Oder liegt die Ursache in einer sozialen Angst vor, zum Beispiel, drängelnden Fahrern im Verkehr? 

Die Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Gestehst du dir deine Angst erstmal ein, ist ein wichtiger Schritt geschafft und du kannst dir Hilfe suchen. Hast du eine schwere Form der Fahrangst die zum Beispiel auf einen Unfall zurück zu führen ist, solltest du therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. 

Fühlst du dich lediglich unwohl in einigen Situationen, kannst du mit einem dir vertrauten, einfühlsamen Beifahrer üben, und das Vertrauen in dein Können zurückgewinnen. Überstürze jedoch nichts und setze dir kleine Ziele, an denen du langsam und regelmäßig arbeitest.

Fahrschulen in vielen Städten haben sich mittlerweile auf ängstliche Fahrer spezialisiert und bieten Kurse an, in denen du mit professioneller Unterstützung deine schlimmsten „Angstmach-Situationen“ überwinden kannst.

Auch spezielle Fahrtrainings von ADAC oder TÜV können dir helfen deine Angst zu überwinden und zum sicheren Verkehrsteilnehmer zu werden.

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