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Verlier dein Lachen nicht: So können wir mehr Optimismus in unseren Alltag einbauen!

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So beeinflusst positives Denken unser Leben!

Wäre die Welt nicht ein viel schönerer Ort, wenn jeder sich selbst akzeptieren und lieben würde wie er ist. Wenn wir jeder Situation etwas Positives, oder zumindest Lehrreiches, abgewinnen könnten und Dinge, die wir nicht beeinflussen können uns nicht weiter bedrücken müssten. Wenn du es wirklich willst und zulässt kann dieses Wunschdenken für dich bald Realität sein!

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Die Entschleunigung unseres Alltages durch die Corona-Krise nimmt wieder mehr und mehr ab und der hektische Alltag kehrt mit all seinen schlechten Angewohnheiten in unser aller Leben zurück. Zusätzlich steht nun auch wieder die dunkle Jahreszeit vor der Tür, die viele Leute jährlich in eine sogenannte “Winterdepression” zu stürzen droht!
 
Corona und der damit verbundene Lockdown im Frühjahr haben uns zwar geholfen unser eigenes körperliches und seelisches Wohl wieder mehr in den Mittelpunkt unseres Fokus zu stellen, doch eine eher pessimistische Weltuntergangsstimmung macht sich trotz allem immer weiter breit. Reisebeschränkungen, Maskenpflicht, steigende Infektionszahlen und jetzt auch noch wieder Vollzeit-Arbeiten. Da kommen bei den meisten von uns keine wirklich positiven Gefühle auf. Viel mehr umgibt unsere Gesellschaft eine wachsende Daueranspannung, die uns nun gepaart mit dem alltäglichen Stressgefühl heimsucht.

 Auch wenn die Zeiten hart sind muss man sich dem negativen Sog aus Nachrichtenmeldungen, Diskussionen und Panikmache nicht vollkommen hingeben. Natürlich ist es wichtig auf dem neuesten Stand zu bleiben und sich eine eigene Meinung zu all dem Verrückten, das in unserer Welt abgeht, zu bilden. Das eigene seelische Wohl sollte bei all dem aber nicht komplett in Vergessenheit geraten.

Optimismus als Antriebskraft

Gerade in dunklen Zeiten wie diesen ist es unser Optimismus und damit verbundene Hoffnungen und Wünsche, die uns vorantreiben und motivieren weiterzumachen. Entsprechend sollte es uns allen eine Mission sein, dafür zu sorgen, dass wir eine positive Grundeinstellung beibehalten, pflegen oder uns von Grund auf neu errichten.

Dabei geht es genau darum:​ Realistisch zu bleiben, sich von dem Schlechten in der Welt jedoch trotzdem nicht unterkriegen zu lassen.

Natürlich rede ich hierbei nicht von blindem Optimismus, der jegliche aufkommenden, negativen Gefühle unterdrückt und verdrängt. Genauso wenig erwarte ich, dass jeder zu jeder Zeit mit einem echten Lächeln auf den Lippen und einer sprühenden Vielzahl an Glückshormonen herumlaufen wird. Das ist schlicht und ergreifend unrealistisch.

Dabei geht es genau darum: Realistisch zu bleiben, sich von dem Schlechten in der Welt jedoch trotzdem nicht unterkriegen zu lassen.

Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer fasst dies in einem Interview der Zeit gegenüber sehr gut zusammen: “Ohne eine Portion Pessimismus kann ein nachdenklicher Mensch eigentlich nicht existieren. Aber Optimismus bedeutet nicht nur Verdrängen, sondern auch: Ich nehme das Negative an. Verdrängen betrifft ja nur den emotionalen Gehalt, nicht die Wahrnehmung.”

Der “anerzogene Optimismus”

Es ist wahr, dass eine optimistische Lebenseinstellung für manche wegen ihrer Erziehung oder sogar ihrer genetischen Veranlagung schwerer zu erreichen ist, als für andere.
Die Psychologin Astrid Schütz sagt in einem anderen Interview mit der Zeit, dass man davon ausgeht, “dass 20 bis 30 Prozent der optimistischen und pessimistischen Neigungen genetisch veranlagt sind". Wie also kann man diesem scheinbar unkontrollierbar vorherbestimmten Weltbild entkommen?

Mein Tipp wäre sich mit Menschen, die eine positive Ausstrahlung haben, zu umgeben. Diese sind oftmals in der Lage dich mit dieser anzustecken und können dir dabei helfen dein Denken umzukrempeln

Sollte es dein jetziges Umfeld, egal ob auf der Arbeit, Daheim oder im eigenen Elternhaus, sein, dass dich negativ beeinflusst, versuche etwas Distanz zu gewinnen.
Schaffst du es aus diesem negativen Umfeld heraus, kannst du es besser als solches erkennen und dich darum bemühen an diesem eventuellen Trauma zu arbeiten. Versuchen dich und deine verinnerlichten Ansichten besser kennenzulernen, ist der erste Schritt zu Veränderung!

Die wundersame Heilkraft von Gedanken

"Optimismus bringt uns dazu, Dinge anzugehen, die funktionieren können, aber mit Risiken behaftet sind". Auch das äußert Schütz in zuvor genannten Interview. Sie sagt damit also, dass Optimismus uns stärker macht. Und das nicht nur mental!

Es ist schon lange bewiesen, dass unsere Gedanken auch unser körperliches Wohl beeinflussen und sich auf dieses auswirken können. Das perfekte Beispiel hierfür ist wohl der Placeboeffekt in der Medizin.

Somit ist es allein ihre Gedankenkraft, die sie von ihren Schmerzen befreit!

Hierbei heilen sich Patienten sozusagen selbst. Dies geschieht in dem Glauben ein normales Medikament verabreicht zu kriegen. Bei diesem handelt es sich jedoch um eine wirkungslose Substanz, z.B. eingefärbtes Wasser. 

Allein ihr Glaube an die Wirkung des Mittels veranlasst ihren Körper dazu Endorphine auszuschütten. Diese regen die gleichen Hirnregionen an, auf die sich auch das Medikament ausgewirkt hätte. Somit ist es allein ihre Gedankenkraft, die sie von ihren Schmerzen befreit!

Die Kontrolle behalten

Der Optimismus lässt uns auch mental über uns hinauswachsen. Das liegt daran, dass er uns dazu veranlasst öfter unsere Komfortzone zu überschreiten! Da zusammen mit Optimismus oft auch eine Form von Selbstakzeptanz und damit Selbstbewusstsein einhergeht, fühlen wir uns durch ihn für so ziemlich alles gewappnet und werden “unbesiegbar”.

Denn lernt man eigene Fehltritte und Imperfektionen nicht so eng zu sehen, gewinnt man ein gewisses Maß an Leichtigkeit. Und diese Leichtigkeit hilft dabei eigene Fehler einzusehen, aus ihnen zu lernen und… weiterzumachen. Nächstes Mal läuft es bestimmt besser!

Man gewinnt durch eine positivere Einstellung also auch ein gewisses Maß an Kontrolle. Kontrolle darüber wie man auf Leute, Situationen und Unvorhersehbares reagiert. Dabei soll Trauer, Wut oder der ein oder andere schlechte Tag auf keinen Fall verboten sein! Sie sind sogar essentiell und wichtig, um eine neue Perspektive zu gewinnen und andere Dinge wertschätzen zu lernen. Man muss also ab und zu auch loslassen und diese Kontrolle aufgeben können.

Eine gesunde Balance ist hierbei wie bei so vielem anderen das A und O.

Drei einfache Maßnahmen für mehr Positivität in deinem Alltag!

Hier ein paar Tipps, die jeder direkt ausprobieren kann:

1. Strenge dich aktiv an negativ behafteten Alltagssituationen etwas positiver zu gestalten.

Das kann zum Beispiel so aussehen: Dreh die Musik beim Wochenputz so richtig laut auf und veranstalte eine kleine Tanzparty währenddessen oder setze dich für eine Stunde konzentriert an die Überweisungen/ die Steuer usw. und belohne dich danach mit deinem Lieblingssnack oder einem schönen Spaziergang im Grünen.
Solange am Ende des Tunnels etwas Positives auf uns wartet, ist die Durchreise an sich doch gar nicht so schlimm!

2. Sei dankbar

So viele schöne Dinge gehen im Fluss des Alltages und unserer Verpflichtungen verloren. Nimm dir jeden Tag die Zeit dir drei Dinge aufzuschreiben oder aktiv ins Gedächtnis zu rufen für die du dankbar bist. Das können ganz allgemein deine Freunde und Familie oder deine Gesundheit sein, du kannst aber auch kreativ werden. Auch für einen sonnigen Tag, das Buch, dass du gerade liest oder eine abendliche Joggingrunde kannst du dankbar sein.
Auch eine gute Idee ist sich Dinge aufzuschreiben, die am jeweiligen Tag besonders gut gelaufen sind. So verschiebst du deinen Fokus!

3. Plane Zeit für dich selbst ein!

Egal ob es ein Spieleabend mit Freunden, ein romantischer Abend in Zweisamkeit oder ein Date mit dir selbst ist. Nimm dir jeden Tag (wenn es dir möglich ist) mindestens ein bis zwei Stunden Zeit für das was du machen willst. Auch sich selbst besser kennenzulernen trägt zu einem optimistischen Weltbild bei. Das kannst du zum Beispiel durch regelmäßige “Schreibübungen” oder bei einem Selbstliebe-Tag voller Aktivitäten, die dir und deinem Körper gut tun, erreichen!
Kennst du deine Mängel und Fehler und kannst diese wirklich akzeptieren, dann kann dir niemand mehr etwas anhaben. Schließlich musst du als allererstes mit dir selbst klar kommen, bevor du das Gleiche von anderen erwarten kannst.

 
Hier ein paar Denkanstöße für eine Journaling-Session

 
Nicht jeder Trick wird für jeden gleich gut funktionieren und manchen mag eine positivere Lebenseinstellung schwerer fallen als anderen. Ich versuche euch hier einzig ein paar Einblicke und Schritte aufzuzeigen, die mir persönlich geholfen haben, meinen Alltag glücklicher zu gestalten!

Mehr positive Menschen sorgen meiner Meinung nach für eine allgemein ansteckende, bessere Stimmung und das kann unsere Gesellschaft in dieser sehr schweren Zeit wirklich sehr gut gebrauchen.

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