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Lichterketten für draußen: Worauf solltest du achten?

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Die Adventszeit kommt mit großen Schritten näher und in vielen Haushalten wird langsam aber sicher die Weihnachtsdekoration samt Lichterketten angebracht. Dabei gibt es auch zahlreichen Leuchtschmuck für den Außenbereich. Was beim Kauf zu beachten ist, haben wir für dich zusammengefasst.

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Auf die Kennzeichnung achten

Das Einfachste aber Wichtigste zunächst vorneweg: Selbstverständlich sollten die Lichterketten, die du für den Außenbereich verwenden willst, auch für diesen geeignet und wetterfest sein. Dafür kannst du die Schilder an der Verpackung oder dem Kabel selbst heranziehen. Die Abkürzung IP44 bedeutet hierbei, dass die Lichterketten für draußen geeignet sind. Außerdem gibt es auch ein Symbol mit einem Wassertropfen, welches anzeigt, dass es sich um ein wetterfestes Produkt handelt.

Außerdem solltest du nur Verlängerungskabel verwenden, die spritzwassergeschützt sind. Beschädigte Kabel solltest du aus Sicherheitsgründen nicht versuchen zu reparieren, sondern lieber ersetzen. Kabel mit kaputter Isolierung solltest du auf jeden Fall entsorgen, denn bei manchen Ketten kann die Berührung während des Betriebs lebensgefährlich sein.

Warmes oder kaltes Licht?

Ob du bei deiner Weihnachtsbeleuchtung im (Vor-)Garten eher auf warmes oder kaltes Licht setzen willst, ist Geschmackssache. Du solltest bei deiner Präferenz dann aber auf jeden Fall auf die Lichtfarbe achten. Diese wird in Kelvin (K) angegeben. Je größer die angegebene Zahl, desto kälter sieht das Licht aus. Als eine kleine Orientierung kann dienen, dass Glühbirnen etwa 2.700 Kelvin haben und Tageslicht bei 5.500 Kelvin beginnt. Als neutral gelten übrigens ungefähr 4.000 Kelvin. Willst du also gemütlicheres, wärmeres Licht, solltest du eher zu Lichterketten mit einer geringeren Kelvin-Zahl greifen.
 

Sparsame LED-Ketten verwenden

Zu guter Letzt noch ein Tipp zum Geld sparen: Du solltest in Erwägung ziehen, LED-Licherketten, statt Leuchtmitteln mit kleinen Glühlämpchen zu verwenden, falls du letztere noch verwendest. Der Stromverbrauch der Glühlämpchen ist erheblich höher als der der LEDs.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat ausgerechnet, dass eine Glühlämpchen-Lichterkette mit 200 Lämpchen bei einer zwölfstündigen Brenndauer pro Tag über vier Wochen Stromkosten von 14 Euro verursacht. Eine Lichterkette mit 200 LED-Lämpchen bei selber Verwendungsdauer, verursacht über denselben Zeitraum lediglich Stromkosten von einem Euro. Das ist übrigens nicht nur gut für deinen Geldbeutel, über das Stromsparen freut sich auch die Umwelt.

Aus den gleichen Gründen ist es auch wichtig, die Beleuchtung nicht zu lange leuchten zu lassen. Mit Rücksicht auf deine Nachbarn und Tiere solltest du gerade blinkende oder auffällige Beleuchtung spätestens ab 22 Uhr ausschalten. Viele der neuen LED-Lichterketten haben übrigens auch Zeitschaltuhren, durch die sie sich alleine abschalten können.

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