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Migräne: Phänomen „Wetterfühligkeit“

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Wenn die Temperaturen rauf und runter gehen ...

Diese Woche geht es mit den Termperaturen auf und ab – und das schlägt uns allen aufs Gemüt. Aber was bedeutet das für Menschen mit Migräne?

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Was genau ist Migräne

Du fühlst dich müde, ausgelaugt und hast Druck auf den Augen und dröhnende Kopfschmerzen? Dann hast du eine wetterbedingte Migräne. Alleine wenn sich die Temperaturen um 5 Grad verändern, steigt laut einer Studie die Zahl der Anfälle um bis zu 20%. Dies hängt mit dem Luftdruckabfall und dem gefühlten Temperaturwechsel zusammen. Der Körper reagiert auf bestimmte Reize mit Botenstoffen als elektrischen Reizen, die zu einer Entzündung der Nerven und Gefäßen im Gehirn führen. Dadurch spürt ihr euren Schädel, als wolle er Platzen, euch ist schwindelig und übel, ihr habt Gelenkbeschwerden, vielleicht sogar eine Aura mit Sprach- und Motorikausfällen und starke Lichtempfindlichkeit.

Klingt heftig? Ist es auch. Ein Migräne sollte nicht unterschätzt werden!
 

 

Was kannst du dagegen tun?

Du kannst einen Mirgäneanfall vorbeugen!
Ursachen für einen Anfall können beispielsweise zu viel Stress, zu wenig Flüssigkeit und zu wenig Schlaf sein. Du kannst dem also leichter abhelfen, als du denkst!

Versuche auf dich und deinen Körper zu hören und soziale und psychische Belastungen abzubauen. Bewegung und Entspannungsübungen können dir dabei sehr helfen. Vermeide weiterhin beispielsweise fettige und kohlehydarite Lebensmittel und Suchtprodukte wie Alkohol und Zigaretten.

Migränekranke neigen häufig zum Perfektionismus. Lenke dich also ein bisschen ab und verzeih dir deine kleinen Fehler. Schaffe dir einen regelmäßigen Tagesablauf und befreie dich von Altlasten.
Hier findest du weitere Methoden, die dir dabei helfen können.

Medikamente selbst sollten nur als letzte Lösung genutzt werden – um dich nicht zu sehr daran zu gewöhnen und den Körper weiter aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Umschwungsvorhersage

Wenn du weißt, dass sich einen Wetterumschwung anbahnt, kannst du diese Methoden vorher anwenden und dadurch dein Leid eindämmen. Hier findest du eine Seite, die dir voraussagt, wann du dich auf eine Migränewelle einstellen solltest. 

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