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Endlich wieder rauf auf's Rad!

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Infos zu Rädern, Ausstattung, Touren und mehr

Es gibt sie in allen möglichen Formen, Farben und Antrieben - Fahrräder. Die einen schwören auf pure Muskelkraft beim Trekkingrad, die anderen wollen gemütlich per E-Bike reisen und andere stürzen sich mit ihrem Downhill-Geschoss waghalsig die Hänge hinunter. Fahrradfahren ist besonders seit dem letzten Frühjahr so beliebt, wie nie. Hier erfährst du alles Wissenswerte zu den Drahteseln.

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Der Frühling ist da! Fünf Gründe, jetzt mit dem Radeln (wieder) anzufangen

1. Radfahren passt in den Alltag.
Ob zur Arbeit, Kita oder Schule, zum Einkaufen oder Friseur: Das Fahrrad ist der perfekte Begleiter für die verschiedensten Alltagswege. Mit dem Rad kannst du die einzelnen Stationen des Tages schnell und unkompliziert miteinander verbinden, ohne dass zum Beispiel am Friseursalon oder Supermarkt ein Parkplatz vorhanden sein muss. In Städten ist das Fahrrad sogar das schnellste Verkehrsmittel auf Strecken bis zu fünf Kilometern Länge. Auf langen oder hügeligen Alltagswegen und mit viel Gepäck sind Pedelec oder Lastenrad sinnvolle Optionen – an immer mehr Orten gibt es sie auch zum Ausleihen!

2. Radfahren hält fit.
Wenn aufgrund der Pandemie Sport im Verein oder Fitnessstudio nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, bietet das Fahrradfahren im Alltag einen Ausgleich zu Arbeit und Home-Office. Nutze den Weg zur Arbeit oder die Mittagspause, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und stärke dein Immunsystem. Es muss nicht gleich das Mountainbike oder Rennrad sein: Moderate Bewegung auf Alltagswegen verbessert die Ausdauer mit der Zeit deutlich. Die Extraportion Motivation gibt es beim STADTRADELN in Baden-Württemberg zwischen Mai und September. Die Challenge: 21 Tage am Ball bleiben, sich im Team gegenseitig anfeuern und gute, gesunde Gewohnheiten etablieren.

3. Radfahren ist erholsam.
Nicht nur dem Körper tut Radeln gut. Beim Pendeln mit dem Rad kannst du im Kopf abschalten und kommen nach einem Arbeitstag gedanklich im Feierabend an. Die moderate Betätigung beim Radfahren sorgt dafür, dass Stress abgebaut wird, wie eine Studie der University of Auckland/Neuseeland zeigte. So holen Sie Schwung für die Herausforderungen des Alltags.

4. Radfahren ist klimafreundlich.
Klimaschutz ist ein wichtiges Thema unserer Zeit. Wenn wir im Alltag häufiger das Fahrrad nutzen, schützen wir unseren Planeten, indem wir CO2 vermeiden. Während gesundheitliche Effekte des Radelns uns als Einzelpersonen zugutekommen, profitieren wir als Gesellschaft von mehr Klimaschutz. Dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, das die Initiative RadKULTUR 2012 ins Leben gerufen hat, ist klimafreundliche Mobilität ein großes Anliegen.

5. Radfahren funktioniert in Zeiten von Corona gut.
Das Fahrrad ist während der Pandemie das Verkehrsmittel der Stunde. Beim Radfahren sind wir an der frischen Luft und es ist leicht, Abstand zu halten – gute Bedingungen für den Infektionsschutz. Und: Das Pendeln mit dem Rad bietet in Zeiten von Corona eine willkommene Abwechslung vom Alltag in den eigenen vier Wänden. Und wenn die Temperaturen im Frühling ansteigen, machen der Pendelweg oder die Mittagspause auf dem Rad noch mehr Spaß.

Fahrradhändler in der Region aber auch der Online-Versandt boomt. Wer dieses Jahr auf den Zug - bzw. Sattel - aufspringen will, sollte sich aber vorher ein paar Gedanken machen.

Welches Fahrrad passt zu mir?

Die erste Frage, die du dir stellen solltest: Was willst du mit dem Fahrrad machen? Einfache Touren? Schnell unterwegs sein per Rennrad oder Gravel-Bike? Vielseitig im Gelände? Erst, wenn du dir diese Frage beantwortet hast, kannst du das gigantische Angebot an Herstellern, Modellen und Preisen zumindest etwas mehr eingrenzen. Und dann solltest du dir auch überlegen, ob dir ein normales Fahrrad reicht, oder ob es vielleicht doch ein E-Bike sein darf. Was früher unter Drahtesel-Virtuosen noch etwas verpöhnt war, ist heute salonfähig geworden. Ein E-Bike ist besonders für Menschen, die gesundheitlich etwas schwächer auf der Brust sind, eine Alternative, die ihnen viel mehr Freiheiten bietet. Wenn du dir diese grundlegenden Fragen beantwortet hast, geht es zum nächsten Schritt.
 

Fahrrad-Händler vor Ort oder Online-Bestellung?

Klar, große Fahrradhändler, die ihre Bikes online verkaufen, liefen im letzten Jahr ebenfalls äußerst erfolgreich. Doch hat der Händler vor Ort natürlich mehr Vorteile, die klar auf der Hand liegen dürfen. Bei einem neuen Auto möchtest du natürlich auch nicht die Katze im Sack kaufen. Also gehst du zum Händler und lässt dich beraten. Hier kommt es vor allem auf ein paar wichtige Maße an. Wie hoch ist der Rahmen? Wie wohl fühlst du dich auf dem Fahrrad während einer kleinen Probefahrt, besonders dann, wenn es ein Rad ist, das du noch nie gefahren bist. Wer mit einem Rennrad liebäugelt, ist von der eher unbequemen Fahrweise dann doch eher negativ überrascht. Das sind einige Fragen, die der Besuch im Fahrradhandel beantworten kann.
 

Das richtige Zubehör

Ein Fahrrad ist ja gut und schön. Oft wird die Fahrt aber schöner, praktischer und sicherer, wenn du dich noch mit dem einen oder anderen Zubehör eindeckst. Licht und Helm sind da natürlich Pflicht. Wer längere Touren macht, sollte sich auch hinsichtlich Fahrradtaschen oder Rucksäcke beraten lassen. Auch die Kleidung ist mittlerweile ein wichtiger Faktor für eine Radtour zum Genießen. Im Schritt und am Gesäß gepolsterte Hosen können dir echt den Tag retten. Und diese sehen heutzutage nicht mehr so aus, wie die Fahrradhosen aus den 90ern.

Auch wenn wir hier im April von Frühling und angenehmen Bedingungen ausgehen, solltest du schon überlegen, ob und wie oft du im Winter fahren möchtest und was du dafür benötigst.
 

Mach dein Fahrrad zu deinem persönlichen DIY-Projekt.

Frühlingszeit ist Fahrradzeit! Und Frühling bedeutet auch: Ausprobieren, kreativ sein und Neues entdecken. Kombinieren kannst du dies an den ersten lauschigen Frühlingsabenden in der persönlichen DIY-Werkstatt im (Fahrrad-)Keller, in der Garage oder in der Einfahrt. Projektziel: das Fahrrad mit wenigen Handgriffen wieder in Schuss bringen. Wie das funktioniert, zeigt die Initiative RadKULTUR in ihren „RadTUTORIALs“ auf YouTube. Radfahrerinnen und Radfahrern können in Baden-Württemberg zudem vielerorts auf die RadService-Punkte zurückgreifen. An den Reparatursäulen befindet sich neben einer Luftpumpe für alle gängigen Ventile eine Auswahl an Werkzeug wie Schraubendreher oder Inbusschlüssel. Kurz durchgecheckt wird das Fahrrad so im Handumdrehen frühlingsfit und die nächste Fahrt kann kommen.

So machst du dein Rad frühlingsfit

Du hast alles beisammen - und jetzt?

Schon als Kind wussten wir, wenn wir ein neues Fahrrad z.B. zum Geburtstag bekommen haben, dass die erste Fahrt immer etwas Besonderes ist. Die Gänge schalten geschmeidig, die Reifen summen leicht über den Asphalt und alles blitzt und blinkt noch, ehe sich die ersten Verschleißspuren und der Feinstaub auf dem glatt polierten Rahmen zeigen. Diese erste Ausfahrt hat auch im Erwachsenenalter nichts an seiner Magie verloren. Doch ist der Nutzen etwas anspruchsvoller geworden, schließlich wollen wir uns mit unserem neuen Gefährt auf Entdeckungsreise in der Region machen. Schöne Fahrradtouren- und routen müssen also her. 
 

Klar, wir leben hier zwischen Odenwald und Schwarzwald. Haben eine tolle Tiefebene mit dem Vater Rhein und den schier endlosen Schwarzwald, der sich mit seinem Gipfeln direkt daneben auftürmt. Landschaftlich fehlt es uns hier an nichts. Um darin aber die geeigneten Touren zu finden, lohnt sich ein Blick auf die Webseiten der Tourismusverbände, wie der im Nord- und Südschwarzwald. Wer sich aber auf Empfehlungen von anderen Nutzern und Einheimischen stützen und so vielleicht auch ein paar Geheimtipps finden möchte, kann sich mal die App Komoot näher anschauen.
 

Fahrradreise-Endstufe: Der Wohnwagen hinten dran

Okay, zugegeben, das ist etwas für echte Freaks, aber durchaus eine Alternative, denn deutlich günstiger, als der Wohnwagen mit Fahrrad ist das Fahrrad mit dem Wohnwagen. Dazu ziehst du - idealerweise mit einem E-Bike - deine Ultraleichtbau-Behausung hinter dir her und tingelst damit fröhlich und ausgestattet mit Bett, Campingkocher und etwas Stauraum von Campingplatz zu Campingplatz. Wie das Ganze in der Marke Eigenbau aussehen kann, zeigt der Reiseblogger und Influencer Rene Kreher auf seinem Youtube-Kanal:
 

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