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Mental Health Day – Antwort auf das WorkLife-Dilemma

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Gerade in den heutigen Zeiten ist die mentale Gesundheit zu einer Grundlage geworden, um mit den Herausforderungen zurecht zu kommen. Arbeitgeber:innen sollten deshalb dem Beispiel der Agentur SAP folgen und ihrem Kollegium ermöglichen, sich wieder aufzuladen. So sind die Mitarbeitenden gestärkt und können besser, effektiver und kommunikativer arbeiten!

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Das Problem der heutigen Zeit: Die WorkLife-Balance 

Für viele ist die Arbeit mittlerweile zu einem Teil ihrer Identität geworden. Dies ist sicherlich an sich etwas Gutes, da sie einen Großteil unserer Lebenszeit einnimmt. Es sollte jedoch bei der Arbeit nie so weit gehen, dass du deine Gesundheit und deine Beziehungen, die dir Halt und Vertrauen geben, vernachlässigst. Denn wenn du dich selbst an die Grenze deiner Kräfte drängst, ist es möglicherweise schon zu spät, daran noch etwas zu ändern.

Hinzu kommt die Herausforderung im Homeoffice, dass es keine räumliche und somit mentale Distanz zwischen Arbeit und Privatem gibt. So können die Anforderungen im Privaten, wie die Abrufbarkeit vonseiten der Kinder, das Ordnung schaffen und sich selbst gerecht werden, zu einer Überforderung werden! Gleichzeitig wollen wir unsere Produktivität noch mehr beweisen, da sie weniger sichtbar ist. Wir definieren immer mehr unseren Wert über unseren Beitrag, den wir leisten. Das kann in manchen Fällen zu einem hohen Druck und einer psychischen Belastung werden.  

Psychische Gesundheit muss gepflegt werden  

Um langfristig stabil, leistungsfähig und zufrieden zu sein, muss also mehr auf die Psyche geachtet werden. Es bringt nichts, wenn du dich weiterhin durch dein Leben und die Arbeit schleppst, obwohl es dir offensichtlich mit dieser Methode nicht gut geht. Du musst dir öfter die Zeit nehmen, um dich beobachten zu können, deine Mechanismen und die Ursprünge deiner Ängste herauszufinden und diese abzulegen. So kannst du viel leichter und vor allen Dingen selbstbefähigt durchs Leben gehen!  

Mental Health Day 

Um einem Burnout entgegenzuwirken ist deshalb eine Maßnahme, dass an einem sogenannten "Mental Health Day" aktiv Zeit gegeben wird, um wirklich zu entspannen und abzuschalten. Dein:e Arbeitgeber:in setzt damit klar das Signal, dass psychische Gesundheit wichtig ist, es okay ist zu entspannen – und auch, dass es einem Mal nicht so gut geht. Dies ist für deine Vorgesetzten ebenso von Vorteil, da du dadurch wieder mit mehr Produktivität und Entspannung deine Arbeit angehst! 

Damit sollen die Schuldgefühle abgebaut werden, dass man sich frei nimmt – denn man hat es sich redlich verdient, gerade jetzt! 

An diesem Tag soll nicht andere Arbeit wie Hausarbeit erledigt werden, sondern wirklich entspannt werden. Die Zeit an diesem Tag soll ganz deiner psychischen Gesundheit gewidmet werden. Der Arbeitgeber, oder die Arbeitgeberin fördert dich darin, sodass du in deiner Arbeit dich wohler fühlst und besser performest. Geh zum Beispiel an diesem Tag zur Massage, Male, Meditiere, oder ruf eine alte Freundin an und sprich über dich und wie es dir geht..  

Chef:innen müssen auf ihr Team achten  

Um zu entscheiden, wann so ein Mental Health Day nötig ist, muss die Teamleitung auf seine Mitglieder Acht geben. Indikatoren können chronische Müdigkeit, sinkende Produktivität, zu viel Kaffee in den Calls, sinkende FokussiertheitZerstreutheit und vor allem Emotionalität sein. In diesen Fällen ist es wichtig, mit seinen Kolleg:innen zu sprechen und darüber, dass die Erschöpfung ganz natürlich ist.  

Kein Stigma mehr!

Das wichtigste bei der WorkLife-Thematik ist der Abbau des Stigmas von psychischer Belastung. Wenn offen über Probleme und Ängste gesprochen wird und sich der, oder die Kolleg:in sicher fühlt, wird das Problem nicht weiter aufgeschoben und an der Wurzel angepackt.  

Und bis es so weit ist 

Nimm dirmanchmal einen deiner angestauten Gleitzeittage, die dir zustehen und fülle diese nicht mit den anstehenden To-Dos, sondern nimm dir Zeit für ein bisschen Ruhe. Ein:e Arbeitnehmer:in hat ebenfalls das Recht, sich krank zu schreiben – egal, ob du dich physisch, oder psychisch schlecht fühlst.  

Und um vorzubeugen, dass du so gestresst bist, dass nur ein ganzer Tag Auszeit hilft, achte auf dich selbst.  

Setze dir Ziele, die du erreichen kannst und feire auch die kleinen Erfolge. Gönn dir genug Schlaf, eine Dehnung am Morgen und die Zeit für eine ausgewogene Mahlzeit. Nimm dir über den Tag verteilt immer wieder 5 Minuten, um den Kopf abzuschalten, dich zu pflegen, an die frische Luft zu kommen oder kreativ zu werden.  So zeigst du dir selbst, dass du dich an die erste Stelle stellst.

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