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Staudengärten: Pflegeleichte Blütenpracht

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Stauden sind pflegeleicht, winterfest und sehen wunderschön aus. Warum und wie du ein Staudenbeet am besten anlegst, erfährst du hier.

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Die Vorteile eines Staudenbeetes

Einmal gepflanzt, brauchen Stauden kaum Pflege, erfreuen mit ihrer Farbenpracht Spaziergänger und Gartenbesitzer und sind gleichzeitig eine willkommene Bienenweide.
Alle Staudenarten sind mehrjährig. Ist das Beet erst einmal angelegt, kannst du dich zurücklehnen und den Pflanzen beim Wachsen zuschauen.
Unkraut hat in Staudenbeeten fast keine Chance, denn die bodendeckenden Pflanzen lassen dem Unkraut keinen Raum zum Atmen.
Damit sind Staudenbeete die perfekte, umweltfreundliche Alternative zu Schottergärten!
 

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Die Auswahl der Stauden

Horstbildende und Ausläufertreibende Stauden
Horstbildende Stauden bleiben auf der Stelle. Ausläufertreibende Stauden breiten sich über Wurzelausläufer oder Fangarme im Beet aus und nehmen mit der Zeit immer mehr Raum ein.
 
Frühling, Sommer oder Herbst
Viele Stauden haben eine sehr lange Blütezeit. Trotzdem ist es sinnvoll, Pflanzen zu wählen, die ihre Hauptblüte zu unterschiedlichen Zeiten haben. Dadurch blüht dein Beet bald das ganze Jahr!
 
Leit-, Begleit- und Füllstauden
Um dein Beet besonders schön zu gestalten, achte auf die Wuchshöhe der Stauden. Gerüststauden werden 90 bis 300 Zentimeter hoch.  Gruppenstauden 20 bis 30 Zentimeter und Bodendecker bleiben, wie der Name bereits verrät, eher am Boden.
 
Beim Zusammenstellen und bei der Auswahl der Stauden hilft dir deine örtliche Gärtnerei gerne weiter. Eine Stauden-Suchmaschine mit Informationen zu Blütenfarbe und -zeit sowie zur Wuchsform bietet dir die Website mein-schoener-garten.de.
 

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Die Stauden richtig einpflanzen

Pflanze die Stauden am besten an einem trüben Tag. So haben die Pflanzen Zeit sich zu verwurzeln, ohne mit zu starker Sonneneinstrahlung kämpfen zu müssen.
Platziere die Stauden auf dem Beet. Beginne mit den Gerüststauden, drapiere die Gruppenstauden darum herum und fülle die Lücken anschließend mit Bodendeckern auf.
Achte auf die oben genannten Unterschiede zwischen Horst- und Ausläufertreibenden Stauden. Ausläufertreibende Stauden benötigen deutlich mehr Platz. So können sie sich über die kommenden Jahre ausbreiten, ohne andere Pflanzen zu verdrängen.
 

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Alles eingepflanzt – was nun?

Stauden brauchen kaum Pflege. Nach der Pflanzung solltest du sie regelmäßig gießen, falls das Wetter das nicht von alleine übernimmt. Ansonsten wächst und blüht das Beet ganz von allein.
Du kannst dich also getrost zurücklehnen und auf die wiederkehrende Blütenpracht freuen! 

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