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So nutzen Betrüger die Spendenbereitschaft für Flutopfer aus

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Vorsicht vor Fakeshops im Internet

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das gilt leider auch für die Hemmschwelle von Kriminellen, die sich im Falle der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW am Leid anderer bereichern wollen. Deswegen solltest du besonders auf folgende Betrugsmasche achten.

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Ein besonders großes Problem bilden da Fake-Shops im Internet. Davor warnt aktuell das Polizeipräsidium Köln. Mit diesen Shops wollen die Kriminellen schnell Geld verdienen. In drei Fällen im Raum Bonn wird derzeit ermittelt. Geschädigte haben Bautrockner bestellt, bezahlt, aber nie erhalten.

Vorsicht vor Betrügereien über Facebook

Aber auch die derzeit hohe Spendenbereitschaft vieler Bürger soll gezielt ausgenutzt werden. So ermittelt das Kriminalkommissariat 55 der Polizei Köln aktuell in einem Fall, bei dem zunächst das auf Facebook veröffentlichte Foto einer durch das Hochwasser zerstörten Wohnung kopiert wurde. Die Tatverdächtigen nutzten das Foto dann, um damit in einem separaten Beitrag einen Spendenaufruf zu veröffentlichen. Ob diesem jemand gefolgt ist, wird derzeit ermittelt. Das Posting wurde zwischenzeitlich gelöscht.

Obacht beim Spenden

Die Polizei mahnt daher zu mehr Aufmerksamkeit und Sensibilisierung im Umgang mit Online-Shops und dort feilgebotenen Waren zur Bewältigung der Flutschäden. Da die Täter aus dem Ausland agieren, ist das Löschen solcher Fake-Shops oft umständlich und langwierig, unterstreicht die Polizei in Rheinland-Pfalz. Die Betrüger können daher über Wochen hinweg ahnungslose Online-Einkäufer um ihr Geld bringen. Auch beim Spenden sei Obacht geboten.
 

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