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GDL ruft zu fünftägigem Lokführerstreik auf

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Tarifkonflikt bleibt weiter ungelöst

Streik in der Reisezeit. Das steht uns auch wieder in den kommenden Tagen bevor. Die Lokführergewerkschaft GDL ruft zu einer fünftägigen Niederlegung der Arbeit auf. Ziel: sie wollen einen Abschluss in den zähen Verhandlungen erzwingen. Die Folge sind Streiks im Personenverkehr, was zahlreiche Ausfälle und Verspätungen für Zugreisende mitbringen wird.

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Das ist der dritte und bisher längste Streik der Lokführer. Die Gewerkschaft GDL ruft ab Donnerstag 2 Uhr bis Dienstagmorgen in der kommenden Woche zu einem fünftägigen Ausstand im Personenverkehr der Deutschen Bahn auf.

Wie Gewerkschaftsvorsitzender Claus Weselsky am Montag sagt, sei er und die betroffenden Mitarbeitenden nicht gewillt, kürzere Arbeitskampfmaßnahmen durchzuführen. Unbefristete Streiks stünden derzeit aber nicht zur Debatte.

Die GDL setzt sich für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen der Lokführer ein. Der Streik wird neben hunderttausenden Pendlern auch zahlreiche Reisende treffen, die zum Ende der Ferien wieder auf der Rückreise sind bzw. sein wollen. Diese müssen sich daher auf zahlreiche Ausfälle und Verspätungen einstellen.

Der jüngste Streik war in der Nacht zum Mittwoch in der vergangenen Woche zuende gegangen. Die Bahn reagierte mit Notfahrplänen. 30 Prozent der Fernverkehrkapazität konnten so aufrecht erhalten werden. Ein schwacher Trost für Reisende und Pendler.

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